Gothaer Altschützen haben neuen König

Lutz Weiß ist neuer Schützenkönig der Gothaer Altschützen. Er setzte beim diesjährigen Schützenfest, am 11. und 12. September, auf dem Vereinsgelände den besten Schuss und traf mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter am genauesten ins Zentrum der Zielscheibe. Dabei trat er mit einem neuen Gewehr und als letzter Starter an. Das teilte der Pressebeauftragte Jürgen Ehrlich mit.

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Bei der anschließenden Proklamation am Sterzingdenkmal erhielt Weiß die Königskette und den Königsorden. Erster Ritter wurde Jürgen Frankenberg, den Platz des zweiten Ritters belegte Anja Goldmann. Zum Königshaus gehören außerdem Jugendkönig Jakob Junghans und Königsknappe Vincent Büchner. Büchner erzielte das beste Ergebnis mit dem Lichtgewehr.

Das Schützenfest hatte am Freitag mit einem Fassbieranstich begonnen. Nach dem Königsschießen am Samstag endete die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Essen in der Festhalle der Altschützengesellschaft. red

Senioren-CDU zum Weltseniorentag

Zum Weltseniorentag am 1. Oktober 2026 ruft die Senioren-Union der CDU in Gotha dazu auf, die ältere Generation stärker als aktiven und unverzichtbaren Teil unserer Gesellschaft wahrzunehmen und zu begreifen. Nicht ohne Grund stehe dieser besondere Gedenktag der Vereinten Nationen für Anerkennung, Teilhabe und die Rechte älterer Menschen.

„Ältere Menschen sind kein Problem, das unsere Gesellschaft lösen muss. Sie sind ein wichtiger Teil der Lösung für die Herausforderungen unserer Zeit. Ihre Lebenserfahrung, ihr Engagement und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind große Werte für unser Land“, erklärt der Kreisvorsitzende Konrad Gießmann in einem Schreiben.

Die Senioren-Union in Gotha fordert zugleich, dass bei Erarbeitung der entsprechenden UN-Konvention insbesondere Ältere als Experten in eigener Sache maßgeblich beteiligt werden. Deutschland soll sich zudem aktiv in die entsprechenden Verhandlungen in Genf einbringen. Neben den europäischen Staaten sind auch die zuständigen UN-Gremien gefordert, die internationalen Prozesse zur Stärkung der Rechte Älterer voranzutreiben. Dazu gehörten vor allem verlässlicher Schutz vor Altersdiskriminierung, generationengerechte Alterssicherung, bessere Unterstützung pflegender Angehöriger und digitale Beteiligung ohne digitalen Zwang.

„Gute Seniorenpolitik ist keine Einbahnstraße, sondern immer auch gute Generationenpolitik: Jung und Alt stehen nicht gegeneinander, sondern sind aufeinander angewiesen. Generationensolidarität bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen – in beide Richtungen“, betont Gießmann.

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Vortrag über Lehren aus der NS-Zeit

Die Historikerin Annegret Schüle hält am Mittwoch, 7. Oktober, einen Vortrag in der Menantes-Literaturgedenkstätte im Pfarrhof Wandersleben. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und trägt den Titel „Was lernen wir aus dem Nationalsozialismus?“. Das teilt der Menantes-Förderkreis mit.

Schüle leitet den Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt. Die dortige Ausstellung dokumentiert unter anderem, wie Menschen und Unternehmen aus der Mitte der Gesellschaft zu Mitwissern und Mittätern des nationalsozialistischen Massenmords wurden. red