Ausgezeichneter Kindergarten
Das Team des Fröbel-Kindergartens in Gotha wurde auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Gütesiegel „Buchkita“ ausgezeichnet, teilt die Stadtverwaltung Gotha mit. Damit wird das Engagement der Einrichtung gewürdigt, Kinder schon im frühen Alter für Bücher, Geschichten und die Welt der Sprache zu begeistern.

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Dass die Auszeichnung in diesem besonderen Rahmen verliehen wurde, macht den Moment für den Fröbel-Kindergarten zu einem besonderen Erlebnis. Ein Höhepunkt der feierlichen Preisverleihung war die Laudatio von Jörg Mühle, dem bekannten Kinderbuchautor und Illustrator.
Die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Buchkita” würdigt den Einsatz des pädagogischen Teams, das die Freude am Lesen und an Geschichten im Alltag lebendig werden lässt. Sie gehört aber auch den Kindern, den Familien und Vorlesepaten, die die Begeisterung für Bücher mittragen. Gleichzeitig ist sie Motivation, auch weiterhin mit Kindern in spannende Geschichten einzutauchen und ihre Neugier auf Bücher zu stärken. red
Stadtschreiberin verabschiedet sich
Zur Abschlusslesung der Stadtschreiberin Dorothee Eva Herrmann lädt die Stadtverwaltung Gotha am Mittwoch, 2. Dezember, um 17 Uhr in den Hanns-Cibulka-Saal der Stadtbibliothek ein. An diesem Abend will die Autorin und Illustratorin auf ihre Zeit in Gotha zurückblicken.
Mit Illustrationen und Fotografien gibt sie Einblicke in ihre Erlebnisse, Begegnungen und kulturellen Eindrücke, heißt es in einer Mitteilung weiter. Dazu gehören ihre Projekte zur Lese- und Schreibförderung mit Grundschulkindern sowie ihre literarische und künstlerische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Sagenwelt der Stadt. Für eine tänzerische Überraschung wird die Barocktanzgruppe „Vive la Dance“ sorgen.
Der Eintritt ist frei. Karten gibt es in der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“. red
Partnerstadt braucht Hilfe
Der Freundeskreis „GothAdua e.V.“ beteiligt sich im Rahmen seiner Kooperation mit einer österreichischen Hilfsorganisation mit 11.000 Euro an einem Bildungsprojekt. Wie die Stadtverwaltung Gotha weiter schreibt, hat der Krieg in der äthiopischen Region Tigray, wo Gothas Partnerstadt Adua liegt, das Bildungssystem schwer getroffen.
Zwischen 2020 und 2022 wurden zahlreiche Schulen beschädigt oder geplündert, der Unterricht fiel vielerorts über längere Zeit aus. Auch in Adua sind die Folgen bis heute spürbar. Viele Kinder haben mehrere Schuljahre verloren.
An einer Schule im Zentrum von Adua erhalten rund 900 Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 8 Bildungsangebote und Nachholunterricht, wo zwölf über das Projekt finanzierte Lehrkräfte unterrichten. Der Beitrag von „GothAdua e.V.“ in Höhe von 11.000 Euro helfe, die Lehrergehälter im laufenden Jahr abzusichern.
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Damit der Unterricht auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann, ist der Verein auf weitere Unterstützung angewiesen und ruft zu Spenden auf: www.gothadua.de red
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