Über eine Million für die Region Gotha

Der Gotha-Gutschein ist am 16. Oktober sechs Jahre alt geworden. „Seit dem Verkaufsstart 2020 wurden 1.010.408 Euro in der Region gebunden“, rechnet Darya Inochentsy, Vorsitzende des Gothaer Gewerbevereins, vor. Aktuell erkennen 80 Annahmestellen aus verschiedenen Branchen den Gutschein als Zahlungsmittel an.

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Das Projekt von Gewerbeverein Gotha, Stadt und „KulTourStadt“ GmbH soll die Kaufkraft vor Ort halten. Seit Herbst 2024 gibt es neben dem Papiergutschein eine digitale Bezahlkarte. Mit der Mitarbeiterkarte können Firmen ihren Beschäftigten im Rahmen der steuerlichen Regelungen einen regional einsetzbaren Sachbezug bieten. Geplant ist eine Nutzer-App zur Guthabenverwaltung und Suche nach teilnehmenden Betrieben.

Der Gotha-Gutschein sei auch außerhalb der Region gefragt, sagt Citymanagerin Elisabeth Kupfer mit Verweis auf bis nach London versendete Exemplare. „Er wird offensichtlich gern an Gothaer verschenkt“, vermutet Kupfer und freut sich zugleich über eine hohe Einlösequote von über 95 Prozent.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Gotha-Gutschein-Adventskalender, der die Vorweihnachtszeit mit attraktiven Angeboten und Überraschungen lokaler Unternehmen bereichert. Sponsor Gothaer Stadtwerke Energie ergänzt ihn um ein Gewinnspiel: Wer die im Kalender versteckten Glühbirnen findet, kann teilnehmen. Gutscheine und Kalender gibt es unter anderem in der Tourist-Information am Hauptmarkt in Gotha. red

Verkehrseinschränkung auf der A4

Die Autobahn GmbH des Bundes informiert über eine Verkehrseinschränkung auf der A4. Vom 2. bis 5. November 2026, jeweils von 6 Uhr bis 17 Uhr, wird in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf der Lastfahrstreifen gesperrt. Grund dafür seien Beschilderungsarbeiten. Der Verkehr wird zweistreifig an der Baustelle vorbeigeführt. red

Kulturtaler für Gothaer Parks

Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG) wirbt in ausgewählten Parks, darunter auch der Herzogliche Park und die Orangerie in Gotha, mit Bannern und Plakaten um einen „Kulturtaler“. Besucher sollen per QR-Code online für das jeweilige Gartendenkmal spenden. Empfohlen sind 4 Euro für einen Besuch oder 20 Euro im Jahr, andere Beträge sind möglich. Die Spende ist freiwillig. Das Geld komme direkt dem besuchten Park zugute, so die Stiftung. Die Pflege der Anlagen sei aufwendig, und Klimafolgen wie Schäden durch Trockenheit und Stürme verursachten zusätzliche Kosten. „Mit dem Kulturtaler kann jeder einen konkreten Beitrag leisten“, sagte STSG-Direktorin Doris Fischer. red