Ab 1. Juli 2024 konnten Cannabisclubs ihre Anbaulizenz beantragen – nach fast acht Monaten bürokratischer Hürden erhält der Cannabis Club Arnstadt nun endlich die Genehmigung.

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Während viele andere Clubs bereits aufgegeben haben, hat der Verein in Arnstadt starke Nerven und Durchhaltevermögen bewiesen. Doch nicht nur die bürokratischen Hürden sind ein Problem, sondern auch die Meinung von uninformierten Menschen zum Thema Cannabis.
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Alkohol und Zigaretten werden verharmlost
Ich weiß nicht, wie viele Diskussionen ich noch durchhalte, in denen Leute den Konsum von Zigaretten und Alkohol verharmlosen und Cannabis als den Tod höchstpersönlich darstellen.
Als Scheinargument wird angeführt: „Jetzt kommen Jugendliche viel leichter dran.“ Aber dass man sich ab 16 Jahren mit Wein, Bier und Sekt betrinken darf, darüber macht sich irgendwie keiner Sorgen. Verquere Welt.

Wie viele Schlägereien es gibt, weil betrunkene Menschen sich nicht mehr unter Kontrolle haben und dieselben dann aber von Cannabis reden, als wären es Halluzinogene und meinen „Ich möchte keine Einhörner sehen und denken, ich kann fliegen. Ich möchte die Kontrolle über mich haben“. Bin ich im falschen Film?
Ich finde es ohnehin problematisch, wie Alkohol in Deutschland zelebriert wird. Tausende Menschen sterben durch Alkoholkonsum. Wie schädlich Zigaretten für die Gesundheit sind, davon will ich gar nicht anfangen. Aber es ist gesellschaftlich anerkannt. Das macht den Unterschied.
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Viele Menschen denken, Cannabis wäre etwas für 21-jährige Kiffer, dabei sind es vor allem ältere Menschen, die eine Alternative zu ihren Schmerzmitteln suchen, die sich in den Clubs anmelden. Die verstehen es eher, als so manch anderer.





