Eine Demonstration unter dem Motto „Für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht - Gegen den Abschiebeknast in Arnstadt“ findet am 5. Juli um 14 Uhr in Arnstadt, beginnend vom Südbahnhof, statt. Die Demonstration wurde ordnungsgemäß bei der zuständigen Versammlungsbehörde angemeldet.
Anlass für den Protest ist die Einrichtung eines Abschiebegefängnisses in Arnstadt. Anfang Juli werden dort die ersten Haftplätze geschaffen.
Die Demonstrierenden wollen am Samstag auf die rassistische Praxis von Abschiebegefängnissen aufmerksam machen und über die Thüringer Landespolitik informieren, die zunehmend auf Abschreckung, Isolation und Abschiebung von Schutzsuchenden setzt. Auch möchten die Protestierenden mit Bürger Arnstadts dazu ins Gespräch kommen.
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„In Abschiebehaft landen Menschen nicht, weil sie Straftaten begangen haben, sondern weil sie Schutz suchen und ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit führen wollen. Berichte zeigen zudem, dass die Hälfte der Inhaftierungen in Abschiebehaft von vornherein rechtswidrig ist. Die medizinische Versorgung und rechtliche Betreuung sind mangelhaft. Die Menschen werden extrem isoliert und sind perspektivlos,“, so Yusuf Hassan von der Seebrücke Jena.
Auf dem Marktplatz bei der abschließenden Kundgebung des Demonstrationszuges sollen Personen, denen Abschiebung und eine mögliche Inhaftierung in der Arnstädter Abschiebehaft droht, öffentlich zu Wort kommen. Auch werden Vertreter:innen des Flüchtlingsrats Thüringen e.V. und des Bundesfachverbands zur Unterstützung von Menschen in Abschiebehaft (BUMAH) sprechen.
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„Wir wollen als Zivilgesellschaft ein klares Zeichen gegen die Schaffung eines Thüringer Abschiebeknastes setzen. Wir nehmen diese ungerechte und rassistische Praxis nicht hin und solidarisieren uns mit allen betroffenen Personen“, betont Mara Brand für das Bündnis.

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Die Organisatoren der Demonstration, darunter die Seebrücke Jena und Seebrücke Erfurt sowie das Thüringer Refugee-Netzwerk, laden alle interessierten Bürger, Initiativen und Organisationen dazu ein, zuzuhören, sich der Demonstration anzuschließen und gemeinsam ein starkes Zeichen für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht zu setzen.
red
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red
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Einer Studie zufolge sehen rund 90 Prozent der Deutschen Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Stephan Schulz, Chef der DAK-Gesundheit in Suhl.
„Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langwierigen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Schulz.
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Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5.000 örtliche Selbsthilfegruppen. Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen der Verband der Ersatzkassen zuständig. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/selbsthilfe
red








