Mindestens bis zum Sonntagabend unterstützen Feuerwehrkräfte aus dem Ilm-Kreis ihre Kameradinnen und Kameraden im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bei den Löscharbeiten auf der Saalfelder Höhe. Dort stehen seit Mittwoch über 250 Hektar Wald in Flammen.

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Der Landkreis rief bereits am Mittwoch den Katastrophenfall aus, um möglichst viel Unterstützung anfordern zu können. Derzeit sind rund 670 Kameradinnen und Kameraden aus ganz Thüringen, aber auch aus Bayern im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich auch löschen zu können.
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Ilm-Kreis wechselt helfende Kameraden selbstständig aus
In Absprache mit dem Landesverwaltungsamt und dem Katastrophenschutzstab des Kreises Saalfeld-Rudolstadt tauscht der Ilm-Kreis seine eingesetzten Kräfte selbstständig aus. Im Einsatz sind abwechselnd Kameradinnen und Kameraden aus Ichtershausen, Arnstadt, Ilmenau-Roda, Großbreitenbach, Böhlen und Marlishausen. Unterstützung schickte zudem die Ilmenauer Bergwacht.

Die Ichtershäuser Wehr rückte als erste Wehr aus dem Ilm-Kreis in Richtung Gösselsdorf aus. Und ist seither ununterbrochen vor Ort. „Wir sind nicht nur mit Technik und Manpower vor Ort, sondern auch mit Herz“, versicherte Wehrführer Kevin Schorr. Dass dieses Engagement nicht selbstverständlich ist, weiß er. Daher versäumte er es nicht, seinen Kameradinnen und Kameraden ein großes Dankeschön für ihr Engagement auszusprechen.
Der Ilm-Kreis hat zunächst bis Sonntag 22 Uhr Unterstützung organisiert. Im Verlauf des Wochenendes soll entschieden werden, ob weitere Einsatzkräfte in die Waldbrandregion entsandt werden.






