Spaziergang zum Feierabend

Ein Spaziergang der besonderen Art erwartet Interessierte am Skulpturengarten des egaparks Erfurt. Unter dem Motto „Spaziergang zum Feierabend: Führung Skulpturenpark im egapark Erfurt“ lädt Annelie Hubrich zu einer Erkundung der Kunstwerke ein, die seit über 60 Jahren die Grünflächen des Parks bereichern.

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Statt sie nur aus sicherer Entfernung zu bewundern, dürfen Teilnehmer die Objekte im Freien anfassen und so die dritte Dimension der Kunst hautnah erleben. Dabei geht es nicht nur um die Ästhetik, sondern auch um den individuellen Beitrag der Teilnehmer zum „Glanz der EGA“. Ein humorvoller Seitenblick auf die Werke wird dabei durch den Schalk des unvergessenen Heinz Erhardt ergänzt.

Das Erlebnis, das durch die Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau angeboten wird, beginnt am Montag, 1. September, einer gemeinsamen Anfahrt, entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Arnstadt Hauptbahnhof (Abfahrt 16:16 Uhr, Ankunft 16:54 Uhr) oder individuell mit dem Auto, je nach Teilnehmerzahl.

Die Kombination von Kunst, Natur und einem entspannten Spaziergang zum Feierabend verspricht eine inspirierende Auszeit für die Seele. Anmeldungen sind bis spätestens Montag, 1. September, möglich. Alle Details zur Veranstaltung und Anfahrt werden den Teilnehmern wenige Tage vorab mitgeteilt.

Standplatz verlegt

Aufgrund der weiterhin bestehenden Baumaßnahme in Möhrenbach bleibt ein Teil der Ortsdurchfahrt gesperrt, sodass der Standplatz der Sonderabfallkleinmengensammlung verlegt werden muss. Diese findet nun am Freitag, 22. August, von 11 bis 11.45 Uhr am DSD-Stellplatz/Parkplatz (Ecke Zur Hohen Tanne / Uferstraße) statt. „Wir möchten alle Bürger darauf hinweisen, dass Sonderabfälle persönlich am Schadstoffmobil abgegeben werden müssen. Das Abstellen von Abfällen an den Standplätzen ist untersagt und kann als Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat geahndet werden. Zudem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Wandfarben (Dispersionsfarben) nicht als Sonderabfall gelten. Diese sollten eingetrocknet und anschließend über den Restabfall entsorgt werden, da sie am Schadstoffmobil nicht angenommen werden“, heißt es vom Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis.

red

Die meistgelesenen Beiträge aus dem Ilm-Kreis

Buchpräsentation „Wohnen im Speicher“

Der Arnstädter Autor Peter Heinze, der Investor des Wohnspeichers Nico Böttner und der THK-Verlag präsentieren am Dienstag, dem 26. August, um 18 Uhr im Hof des „Wacholderbaum“ (Arnstadt, Lindenallee 1a) das Buch „Wohnen im Speicher“. Unter dem Untertitel „Ein zweites Leben für das Arnstädter Baudenkmal Wacholderbaum“ zeichnet das Werk die bewegte Geschichte eines historischen Gebäudes nach, das heute als eindrucksvolles Wohnhaus in neuem Glanz erstrahlt.

Der Wohnspeicher Wacholderbaum beeindruckt seit Sommer 2023 als Kulturdenkmal in der Lindenallee, einer prägenden Verkehrsachse im ältesten Ort Thüringens. Ursprünglich als Gebäude einer Brauerei errichtet, wurde es ab 1939 zu einem Getreidespeicher umfunktioniert, der die Wirren des Zweiten Weltkriegs und der DDR-Zeit überdauerte. Heute jedoch zieht das mehrstöckige Wohnhaus die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich und gilt als architektonische Sehenswürdigkeit.

In seinem Buch schildert Peter Heinze die Geschichte des Speichers einfühlsam, spannend und mit viel Detailtreue. Er schlägt dabei eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und widmet sich auch den heutigen Bewohnern dieses besonderen Gebäudes. Geschichts-, Architektur- und Bücherfreunde sind zur Veranstaltung herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

red

Gründung der Ilmenauer Hochschule

Am 5. September um 15 Uhr findet im Faraday-Hörsaal des Faradaybaus der TU Ilmenau (Weimarer Straße 32, 98693 Ilmenau) ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „TU Ilmenau Bürgercampus“ statt. Unter dem Titel „Die Gründung der Ilmenauer Hochschule 1953. Genial gedacht. Praktisch nicht ohne Probleme“ beleuchtet Ralf Weber von der TU Ilmenau die Anfänge der heutigen Universität.

Die Idee, 1953 in der frühen DDR eine Hochschule in Ilmenau zu gründen, war strategisch klug, jedoch inhaltlich unzureichend durchdacht. Der Vortrag zeichnet nach, wie der damalige Gründungsrektor der Hochschule für Elektrotechnik, Hanns Stamm, gemeinsam mit einigen Vertrauten diese Vision in die Realität umsetzte und dabei zahlreiche Hindernisse überwinden musste. Die Veranstaltung bietet somit spannende Einblicke in die herausfordernden Gründungsjahre und die strategische Bedeutung der Hochschule.

red