Traditionell präsentiert sich der Jonastalverein zum Arnstädter Stadtfest. Vereinsmitglieder geben drei Tage lang unterhalb der Bachkirche an einem Stand Einblicke in ihre Arbeit: Sie wollen an das Unheil und das Leid der Häftlinge im Lager Sonderbauvorhaben III erinnern und die Vorgänge im zwischen 1933 und 1945 im Raum Arnstadt, Ohrdruf und Gotha betriebenen S III aufarbeiten und dokumentieren. Der Verein betreibt in Arnstadt im Rehestädter Weg 2c ein Dokumentationszentrum und unternimmt Führungen im Jonastal. Der eingetragene Verein hat etwa 30 Mitglieder aus ganz Deutschland. Etwa die Hälfte ist in der Region beheimatet.
Zum Stadtfest bietet Verein neue Zeitschrift an
Zum Stadtfest können Geschichtsinteressierte die neue Ausgabe der Zeitschrift „Geheimnis Jonastal“ – mittlerweile die 25. Ausgabe – erwerben. Vereinsmitglied Georg Ribienski gewährt schon mal vorab einen Einblick: In dem Heft liegt der Fokus auf die Befreiung des Lagers vor 80 Jahren.
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Die Leser erfahren aber auch Wissenswertes aus dem Vereinsleben. Im Heft stehen Neuigkeiten zum Espenfelder Kriegsdenkmal und Berichte zu den Arbeitseinsätzen im Jonastal. Der Verein stellt den neu eingerichteten Seminarraum im Dokumentationszentrum sowie den neu gewählten Vorstand vor. Neben den langjährigen Mitstreitern Uwe Pfotenhauer (Vorstandsvorsitzender), Brigitte Nowak, Ronny Schönknecht, Karl-Heinz Huhn und Georg Ribienski wirken erstmals Letizia Kendzia und Frank Wolfram in diesem Gremium mit.
Lea Jasmin Armster hat gute Arbeit im Verein geleistet
Zum Stadtfest wird auf jeden Fall Lea Jasmin Armster am Stand des Jonastalvereins vorbeischauen. Für ein Jahr hatte die junge Frau aus Stadtilm über eine Arbeitsgelegenheit im Dokumentationszentrum im Westen von Arnstadt mitgearbeitet. Zukünftig strebt die 22-Jährige eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in Archiven an. Dafür wird sie in den nächsten Monaten Praktika in der Stadtverwaltung Ilmenau und in der Technischen Universität Ilmenau absolvieren.

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Das Jahr im Dokumentationszentrum hat Lea Jasmin Armster sehr gefallen. „Es hat mich komplett überrascht, dass die Arbeit im Jonastalverein so interessant ist“, sagt Lea Jasmin Armster. Ihre Beraterin bei der Agentur für Arbeit hatte da wohl mit der Empfehlung für die geschichtsinteressiere Frau ein gutes Händchen bewiesen.
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Aber auch Georg Ribienski zieht ein positives Fazit: „Lea Jasmin Armster hat sehr gute Arbeit geleistet. Wir haben sehr von ihren Englischkenntnissen profitiert. Sie hat viele Texte übersetzt und auch sonst sehr intensiv und selbstständig gearbeitet.“





