Es ist ein besonderes Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen – und zugleich ein erster Meilenstein für die Arnstädter Gemeinschaftsschule „Arnestati“.

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Bereits zum zweiten Mal fuhren Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Robert-Bosch-Schule zu den Basketball-Profis von Science City Jena. Dabei durfte der Nachwuchs nicht nur zuschauen, sondern auch selbst aktiv werden. In diesem Jahr war das Erlebnis besonders aufregend.

Leistung beim Sportfest ist entscheidend

Schulleiter Björn Nießen berichtet, dass jedes Jahr eine kleine Gruppe junger Nachwuchssportler nach Jena fährt. Ausschlaggebend dafür, wer teilnehmen darf, ist das jährliche Sportfest der Schule. Im Rahmen dieser Veranstaltung standen verschiedene Disziplinen auf dem Programm, darunter Weitsprung, der 100-Meter-Sprint sowie Kugelstoßen. Den Abschluss bildete eine Staffel.

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Für jede Disziplin erhielten die Kinder Punkte, die am Ende zusammengerechnet wurden. Die Schülerinnen und Schüler mit den meisten Punkten in den Einzeldisziplinen wurden jahrgangsweise ausgezeichnet – getrennt nach Jungen und Mädchen – und durften schließlich an der Fahrt nach Jena teilnehmen.

Training und Übungen mit den Profis aus Jena

Ludwig aus der Klasse 9b schilderte den Tag aus seiner Sicht: Nach der Ankunft zogen sich alle um und wurden von zwei Teamtrainern begrüßt. Zunächst standen Aufwärm- und Einstiegsübungen auf dem Programm, wie sie auch die Profis selbst absolvieren. Die Kinder durften diese Übungen nachmachen und erhielten dabei hilfreiche Tipps. Nach und nach trafen die Profispieler ein, anschließend wurden alle Teilnehmenden in mehrere Gruppen aufgeteilt, denen jeweils einige Profis zugeordnet waren.

TGS Arnestati
Die Basketball-Profis von Science City Jena signierten Shirts und Bälle. © TGS "Arnestati" | Thomas Günther

In den Gruppen konnten die Kinder gemeinsam mit den Profispielern trainieren, Spiele wie Drei-gegen-Drei absolvieren, Fragen stellen und sich direkt Tipps von den Basketballern holen. Am Ende des Tages gab es Fotos, Autogramme und T-Shirts zum Mitnehmen. Außerdem wurden Bälle sowie erstmals ein Trikot der neu gegründeten Schule „Arnestati“ signiert.

Besonders positiv empfand Ludwig die lockere und offene Art der Profis, die alle Fragen beantworteten und sichtlich Spaß an der gemeinsamen Zeit hatten. Für ihn und die anderen Teilnehmenden war es eine einmalige Erfahrung, mit einem Erstbundesligisten-Team Basketball zu spielen – eine echte Bereicherung und aus seiner Sicht sehr empfehlenswert, insbesondere im Hinblick auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Schulen.

Autogramm, T-Shirts und Fotos als Mitbringsel

Auch Finja aus der Klasse 9b berichtete begeistert von dem Tag. Sie fand es besonders toll, direkt mit den Profis trainieren zu dürfen, sich mit ihnen zu unterhalten, neue Tipps und Tricks zu lernen sowie Fotos und Autogramme zu erhalten.

TGS Arnestati
Während die älteren Klassen intensiver mit den Trainern arbeiteten, übten die jüngeren Schülerinnen und Schüler unter anderem verschiedene Korbleger. © TGS "Arnestati" | Thomas Günther

Jannik aus der Klasse 6a erzählte ebenfalls von seinen Eindrücken. Nach dem gemeinsamen Einspielen wurden die Gruppen nach Jahrgangsstufen aufgeteilt. Während die älteren Klassen intensiver mit den Trainern arbeiteten, übten die jüngeren Schülerinnen und Schüler unter anderem verschiedene Korbleger – von unten und von oben sowie mit rechter und linker Hand. Auch ihm gefiel das Training sehr gut. Zum Abschluss gab es Autogramme und ein T-Shirt, wofür er sich ausdrücklich bedankte.

„Insgesamt war der Tag für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis, das nicht nur sportlich, sondern auch persönlich viele neue Eindrücke und Begeisterung für den Basketballsport vermittelte“, freute sich Schulleiter Björn Nießen.