Der Krankenstand im Ilm-Kreis ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das ergab eine Auswertung der gesetzlichen Krankenversicherung DAK unter ihren Versicherten. Diese waren 2025 durchschnittlich 22 Kalendertage lang krankgeschrieben.

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Die meisten Fehltage waren auf Krankheiten des Atmungssystems zurückzuführen, gefolgt von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes auf Rang 2 sowie psychischen Erkrankungen auf Rang 3.

„Der Krankenstand hat sich mit 6,0 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Stephan Schulz, Leiter des Servicezentrums in Suhl. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 6,0 Prozent bedeute, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 60 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren.

Erkrankungszahlen im Ilm-Kreis liegen auf Landesniveau

Krankheiten des Atmungssystems verursachten im vergangenen Jahr 412 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 403 Fehltage). Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes schlugen mit 374 Tagen je 100 Erwerbstätigen zu Buche (Vorjahr: 380 Tage). Es folgten psychische Erkrankungen mit 353 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 252 Tage).

Mit 22 krankheitsbedingten Fehltagen liegen die Beschäftigten im Ilm-Kreis genau auf Landesniveau. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement könnte helfen, die Zahlen zu senken. „Es schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Stephan Schulz. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“, so Schulz.