Da hat er sich einfach eingeschlichen. Still und heimlich, ohne Vorwarnung – der Fehlerteufel. Hand aufs Herz: Wir alle kennen diese Situation. Ein Text, eine Nachricht, eine Mail sind geschrieben und mehrfach gelesen, für gut befunden – und schon bekommt der Beitrag einen Schubs und gelangt in die weite Welt. Doch den kleinen Fehlerteufel hat niemand bemerkt.
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Leider hatte ich am Wochenende auch einen Fauxpas: Im Beitrag zum Osterbrunnen in Arnstadt musste es natürlich „rezitieren“ heißen. Der Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirates, Yannic-Elias Breitfelder, rezitierte den „Osterspaziergang“ von Johann Wolfgang von Goethe und schlug damit eine literarische Brücke zur Jahreszeit.
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Fehler passieren – wir alle sind nur Menschen. Doch welche Fehlerkultur pflegen wir? Stellen wir jemanden an den Pranger, weisen wir dezent darauf hin oder arbeiten wir ganz bewusst mit einem Fehler, um ihn künftig zu vermeiden?

Eine gesunde Fehlerkultur hat viele Facetten. Wie wir sie leben und mit Fehlern umgehen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Entscheidend ist dabei ein fairer und wertschätzender Umgang, sodass beide Seiten ihr Gesicht wahren.







