Gespannt sind die Vorschüler des Kindergartens „Benjamin Blümchen“ auf ihren nächsten Lebensabschnitt: Im Sommer bekommen sie ihre Zuckertüten. Damit der Übergang zur Schule ohne Angst und mit Freude erfolgt, kooperiert die Tagesstätte mit mehreren Arnstädter Grundschulen.

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In den vergangenen Wochen erhielten die Kinder des sogenannten ABC-Clubs die Gelegenheit, erste Einblicke in den Schulalltag zu gewinnen. Begleitet wurden sie dabei von Erzieher Sven Dröge, der das Projekt als wichtige Brücke zwischen Kindergarten und Schule versteht. Er unterstützte die Kinder nicht nur auf dem Weg in die Schule, sondern nahm gemeinsam mit ihnen am Unterricht teil.

Ziel dieser Begleitung ist es, den Kindern Sicherheit in einer neuen Umgebung zu geben und ihnen den Zugang zu unbekannten Strukturen zu erleichtern. Die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson trägt dazu bei, dass sich die Kinder neugierig und offen auf neue Erfahrungen einlassen können.
Kindergarten und Grundschulen kooperieren erfolgreich
Die Schulbesuche sind Teil eines fest etablierten Kooperationskonzepts zwischen der Kindertagesstätte und den Grundschulen in Arnstadt. Die konzeptionelle Grundlage hierfür wurde von Kita-Leiterin Sabrina Riese gemeinsam mit Sophia Stöcklein und dem Kita-Team im Rahmen der Fortbildungsreihe „Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen“ erarbeitet.
In der Harald-Bielfeld-Schule stand insbesondere das soziale Miteinander im Fokus, während die Kinder gemeinsam mit älteren Schülerinnen und Schülern erste mathematische Aufgaben lösten.
Die Geschwister-Scholl-Schule ermöglichte Einblicke in den sportlichen Schulalltag sowie die Nutzung der Horträume. An der Johann-Sebastian-Bach-Schule erlebten die Kinder die Verbindung von Musik und Lernen im Schulalltag.
Schulbesuche nehmen die Angst vor dem Unbekannten
Die Ludwig-Bechstein-Schule wurde in diesem Jahr nicht besucht, da kein Kind der Kita diese Schule künftig besuchen wird.

Durch die praktischen Einblicke verlieren Begriffe wie „Unterricht“ oder „Pausenklingel“ ihren abstrakten Charakter. Kita-Leiterin Sabrina Riese betont, dass der Übergang in die Grundschule einer der wichtigsten Entwicklungsschritte im Kindesalter sei. Durch die enge Kooperation zwischen pädagogischen Fachkräften und Lehrpersonal könnten Unsicherheiten abgebaut und die Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt gestärkt werden.
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Die positive Resonanz der Kinder bestätigt den Erfolg des Projekts: Viele äußerten den Wunsch, die Schule erneut zu besuchen. Damit ist ein wichtiger Grundstein für einen gelungenen Schulstart gelegt. red







