Zum inzwischen 5. Reklametreff wird am Samstag, 25. April, von 10 bis 15 Uhr nach Arnstadt eingeladen. „Wir feiern ein kleines Jubiläum“, sagt der Antiquitätensammler Christian Hühn.

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Was einst als überschaubares Treffen begann, hat sich zu einer festen Größe entwickelt. „Wohl kaum ein Aussteller der ersten Stunde hätte gedacht, dass sich die Veranstaltung in Arnstadt zu einer der wichtigsten in Deutschland entwickelt.“

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Rund 30 Aussteller angemeldet

Tatsächlich hat sich der Reklametreff überregional einen Namen gemacht. Zwei der drei bedeutendsten Auktionshäuser für Reklamekunst und historische Werbeobjekte sind inzwischen selbst vor Ort, und nutzen Arnstadt als Plattform, um auf ihre nachfolgenden Auktionen in Worms und Aschaffenburg aufmerksam zu machen.

Rund 30 Aussteller haben sich bereits angemeldet. Veranstaltungsort sind die Ausstellungsräume von Hühn in der Zimmerstraße 7. Genutzt werden dabei das gesamte Hochparterre ebenso wie die Toreinfahrt, der Hof und die angrenzende Nebengasse. „Es wird von historischen Reklameobjekten nur so wimmeln – und dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt verlagert sich das Geschehen erneut auch nach draußen auf die Gehwege, ganz im Sinne eines kleinen Volksfests.“

Der Reklametreff zieht Sammler aus dem gesamten Bundesgebiet an. Viele Gäste verbinden ihren Besuch mit einem längeren Aufenthalt. „Wir werden dieses Jahr wahrscheinlich die Marke von 100 Übernachtungen knacken.“ Dabei profitieren die Besucher von einem ganzen Veranstaltungswochenende: Parallel finden am Samstag der Frühjahrs- und Pflanzenmarkt sowie der Citylauf statt, am Sonntag lädt der Autofrühling ein.

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Schätze bewerten, tauschen und handeln bei Reklametreff

Bereits am Vorabend beginnt das Programm mit einem Reklame-Stammtisch im Chorkeller. Dort gibt Eberhard Pfeiffer Einblicke in die Industriegeschichte der Stadt: „In Arnstadt gab es bedeutende Firmen wie Ley oder Linn, die in den 20er- und 30er-Jahren hochwertige Reklameobjekte herstellten.“

Am Veranstaltungstag selbst wird nicht nur ausgestellt, sondern auch gehandelt und getauscht. Zudem haben Besucher die Möglichkeit, eigene Fundstücke schätzen zu lassen. „Auch Arnstädter bringen ihre Schätze vom Dachboden oder aus dem Keller mit, lassen sie vor Ort bewerten und bieten sie mitunter zum Verkauf an.“

Für die passende Atmosphäre sorgt Klaviermusik im Haus, während lokale Partner die Versorgung übernehmen – darunter die Bäckerei Nagel und Bratwurstbrater Jörg Bugenhagen. Ergänzt wird das Programm durch eine Führung von Christian Hühn im Schlossmuseum zur Ausstellung „Prunk und Pracht“ sowie eine Verkostung der Kochbuchautorin Tanja Harding.

„Wir wollen nicht nur unserem Hobby nachgehen und die Sammlercommunity stärken, sondern auch einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten.“