Die Kreisverwaltung des Ilm-Kreises veranstaltet erstmals rund um den Internationen Tag der Familie am 15. Mai die Familienwochen. Vom 11. bis 24. Mai werden viele verschiedene Veranstaltungen geboten: Vorträge, Lesungen, Kreativangebote, Aktionsnachmittage, oder auch Tage der offenen Tür und Tanztee für Senioren sollen Großeltern, Eltern und Kinder kurzweilig unterhalten, tiefgründig informieren oder ermöglichen, in Austausch miteinander zu treten.
Start mit Fest auf Wetzlarer Platz in Ilmenau
Zur Pressekonferenz im Landratsamt nennt Landrätin Petra Enders (parteilos) am Dienstag, 28. April, einige Beispiele: Makramee für Kids, Vorträge über Cybermobbing oder zum Kita-Start, Eltern-Kind-Yoga, Workshops zu den Themen Selbstfürsorge für Eltern, Macht der Gefühle oder Umgang mit Medien. „Aber auch Infoveranstaltungen zu Anträgen und Finanzen rund um die Schwangerschaft und Familienzeit sind vorgesehen, ebenso wie Kreativnachmittage, ein großes Familienfest, ein Aktionstag zum Thema ,Vielfalt l(i)eben‘“, ergänzt Enders.
Der Vielfalt-Aktionstag findet gleich zu Beginn der Familienwochen am 11. Mai von 13 bis 17 Uhr auf dem Wetzlarer Platz in Ilmenau statt. Zum Abschluss der Familienwochen wird zum Familienfest am 23. Mai ab 11 Uhr in den Jugendtreff Oase nach Ilmenau in die Heinrich-Hertz-Straße geladen.
Medienschutzparcours tourt durch den Ilm-Kreis
Um Eltern und Kinder für den sicheren Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren, wird das Jugendamt der Kreisverwaltung an mehreren Standorten im Ilm-Kreis mit dem Medienschutzparcours präsent sein. Der Parcours startet am 13. Mai im Jugendzentrum Gräfenroda und macht über Großbreitenbach (am 18. Mai in der Gemeinschaftsschule Großbreitenbach), Ilmenau (am 20. Mai in der Hertz-Regelschule) und Stadtilm (21. Mai in der Thüringer Gemeinschaftsschule) eine Tour durch das Kreisgebiet. Diese interaktiven Infoveranstaltungen beginnen jeweils um 16.30 Uhr und dauern etwa zwei Stunden an.

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Im Internet gibt es über die Homepage der Kreisverwaltung einen detaillierten Plan zu den 33 Veranstaltungen. Ziel der Familienwochen war es zunächst, bestehende Angebote stärker sichtbar zu machen und Familien zu zeigen, dass es weit mehr Unterstützungsmöglichkeiten gibt als klassische Formate wie Krabbeltreffs. Viele Einrichtungen haben sich angeschlossen, sodass ein breit gefächertes Angebot entstanden ist, heißt es dazu aus der Kreisverwaltung.
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„Mit dem Programm zu den Familienwochen ist uns der große Wurf gelungen. Das Programm ist aber noch nicht abgeschlossen. Weitere Einrichtungen können sich gern melden, wenn auch sie mitmachen wollen“, erklärt zur Pressekonferenz Juliane Spotke vom Familientreff Arnstadt, die die Idee zu den Familienwochen hatte.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, über einen Zeitraum von zwei Wochen Familien im gesamten Ilm-Kreis niedrigschwellige Zugänge zu Information, Beratung und Begegnung zu ermöglichen“, schildert Petra Enders und ergänzt: „Mit unseren Familienwochen im Ilm-Kreis setzen wir ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit, Prävention und Vernetzung.“ Ein besonderer Fokus liegt bei den Familienwochen auf der Arbeit des Jugendamtes und dort insbesondere im Bereich der Frühen Hilfen. Diese beginnen bereits vor der Geburt und begleiten Familien in den ersten Lebensjahren eines Kindes, so die Landrätin.








