Beim Wettbewerb „Erneuerbare Energien“ im Ilm-Kreis haben Grundschüler erneut mit kreativen und durchdachten Projekten überzeugt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 156 solarbetriebene Modelle eingereicht – mehr als in den Vorjahren. Die Exponate reichten von einem Schattendrachen über einen fliegenden Garten bis hin zu einem „Diskomaulwurf“ und zeigten, wie intensiv sich Kinder bereits mit Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien auseinandersetzen.

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Landrätin Petra Enders (parteilos) betonte bei der Preisverleihung in der Grundschule „Zur Burglehne“ in Gräfenroda: „Das Interesse der Kinder an zukunftsweisenden, umweltfreundlichen Energien ist ungebrochen.“ Besonders erfreulich sei, „dass die Kinder nicht einfach nur eine Solarzelle zum Laufen bringen, sondern auf gut durchdachte, nachhaltige Modelle setzen, die unsere Welt und unsere Zukunft im Blick haben“.
Kreativität und Nachhaltigkeit als wichtige Kriterien
Am Wettbewerb beteiligten sich 164 Kinder aus mehreren Grundschulen des Ilm-Kreises, teilweise in Gruppen. Besonders viele Modelle kamen aus der Grundschule Karl-Zink in Ilmenau mit 68 Exponaten. Dahinter folgten Kirchheim, Plaue und Gräfenroda. Die Grundschule „Zur Burglehne“ nahm erstmals teil und überzeugte direkt mit 16 Modellen.
Die Jury aus Vertretern des Energie- und Umweltparks Thüringen, des Nachhaltigkeitszentrums Thüringen und des Klimaschutzmanagements des Ilm-Kreises hatte es schwer, die Gewinner auszuwählen. Bewertet wurden unter anderem Kreativität, Nachhaltigkeit und der Bezug zum Motto der Woche der Erneuerbaren Energien: „Kein Schritt zurück – der Ilm-Kreis auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft“. Zudem sollten die Modelle möglichst ohne Plastik hergestellt, kompostierbar und mit einem kurzen Erklärungstext versehen sein.
Energien, Artenvielfalt, Wassermangel, Hochwasser und Waldumbau
„Die Modelle zeigen einmal mehr, wie intensiv sich die Kinder mit dem Thema beschäftigen“, erklärte Petra Enders weiter. Die Kinder denken bereits ganzheitlich und verknüpften unterschiedliche Themen wie erneuerbare Energien, Artenvielfalt, Wassermangel, Hochwasser oder den Waldumbau infolge des Klimawandels. Zudem hob sie hervor: „Wie schon im vergangenen Jahr war die Qualität der Modelle hervorragend, die Ideen waren sehr gut durchdacht und umgesetzt.“
Mehr Themen aus dem Ilm-Kreis
Aufgrund der Vielzahl an sehr guten Modellen und den häufig gleichen, hohen Punktzahlen hat sich die Jury entschieden, die Plätze 2 bis 3 mehrfach zu vergeben.
Der 1. Preis ging an Eddi Grüner aus der 4a der Grundschule „Karl Zink“ in Ilmenau. Er überzeugte die Jury mit seinem Modell „Henne Hitzeschutz“. Über den Sonderpreis der Landrätin kann sich Albert Jäger aus der 3a der Grundschule „An der Burglehne“ in Gräfenroda freuen. Mit dem „Rad der Entscheidung“ hat er ein kreatives Modell entwickelt, das für Spaß und Kurzweil sorgt.
Ausstellung im Ilm-Kreis-Center Arnstadt
Ab Mitte Juni ist eine Auswahl der Modelle während der Geschäftszeiten im Ilm-Kreis-Center Arnstadt ausgestellt. Darüber hinaus sollen Modelle auch in verschiedenen Schaufenstern in Ilmenau zu sehen sein. tp







