In knapp drei Wochen reisen zwölf Athleten des Lebenshilfewerkes Ilmenau/Rudolstadt e.V. als Wettkämpfer in den Sportarten Schwimmen, Tischtennis und Badminton mit ihren vier Trainern zu den deutschlandweiten Wettkämpfen der „Olympics Specials“ nach Saarbrücken. Gut vorbereitet und hoch motiviert werden sie um Medaillen und gute Plätze kämpfen.

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Ein Spendenaufruf des Lebenshilfewerkes zur Unterstützung der Teilnahme der Athleten wurde von Betrieben und Firmen, aber auch von Einzelpersonen erhört. Die positiven Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten. In die Gruppe großzügiger Spender reihte sich auch der Lions-Club Arnstadt/Ilmenau ein. Der Vorstand des Fördervereins stellte eine Spende von 1000 Euro bereit.

Lebenshilfewerk beschäftigt 150 Mitarbeiter an mehreren Standorten

„Wir tun dies sehr gern, weil das Spendengeld genau der Gruppe Menschen zugutekommt, denen unser Hilfsengagement gelten soll, weil sie auf besondere mitmenschliche Hilfsleistungen zu besonderen Anlässen angewiesen sind“, erklärte Lions-Club-Präsident Jürgen Loyen bei der Spendenscheck-Übergabe.

Thomas Haupt vom Lebenshilfewerk nutzte die Gelegenheit zum Vorstellen des Lebenshilfwerkes, das fast 150 Mitarbeiter an mehreren Standorten beschäftigt und sich als eigenständige Betreuungseinrichtung um Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen kümmert.

„Das produktive Arbeiten der uns anvertrauten Menschen mit Einschränkungen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen verbinden wir mit unseren Betreuungspflichten im strukturierten Tagesablauf. Dazu gehört eine sinnvolle Pausengestaltung, aber auch gemeinsames Sporttreiben als Freizeitbeschäftigung“, sagte er. Eine Viertelstunde Tischtennisspielen in der Mittagspause auf chinesische Art, wo die Spieler um die Platte laufen und den Ball in Bewegung halten, gehört zum täglichen Ritual. „Im Spiel und im Wettkampf zu gewinnen, das ist schön und macht stolz. Doch auch das Verlieren und faires Verhalten gehören zum Sporttreiben und müssen geübt werden“, erklärte Haupt.

Mit Talent und Trainingsfleiß zu den Olympics Specials

Thomas Mohr, Vorstandsmitglied und einer der Trainer, verwies auf die Bedeutung von sportlichen Spitzenleistungen Einzelner innerhalb der großen Gemeinschaft des Lebenshilfewerkes: „Unsere 12 Athleten haben sich mit Talent und Trainingsfleiß die Teilnahme an den Olympics Specials hart erarbeitet. Sie erfüllen mit ihrer Leistung eine gewisse Vorbildfunktion für alle anderen. Wenn sie mit Medaillen oder guter Platzierung von Saarbrücken heimkehren, sind sie unsere sportlichen Helden. Aber auch ohne mitgebrachte Lorbeeren werden wir jeden Olympiateilnehmer gebührend feiern, denn schon die Teilnahme am Wettkampf ist ein großer Sieg.“

Dankend nahm Thomas Mohr den Spendenscheck entgegen. „Es wird nicht das letzte Mal sein, dass unser Lions-Club den Menschen im Lebenshilfewerk eine Spende für den guten Zweck zukommen lässt“, versicherte Präsident Loyen.