- Die Kfz-Innung Erfurt-Ilmkreis hat etwa 100 Mitgliedsbetriebe.
- Jedes Jahr werden vier Kindergärten im Innungsgebiet mit nützlichen Gegenständen zur Verkehrserziehung beschenkt.
- Den Evangelischen Kindergarten in Arnstadt besuchen Innungs-Geschäftsführer Stefan Scheffler und Innungs-Obermeister Michael Kühn.
Aufmerksam beobachten etwa 30 Kinder im Evangelischen Kindergarten Arnstadt, was fremde Männer in „ihrem“ Garten nahe der Stadtmauer aufbauen: Pylone und kleine Verkehrsschilder stehen schon. Als sie Bobbycars entdecken, ist für sie klar, dass es neue Spielgeräte gibt. Die Vorfreude steigt. Kaum sind die Geschenke freigegeben, werden sie in Beschlag genommen und das Wimmelbild auf der neuen Rollerstrecke ist perfekt.
Kfz-Innung überrascht vier Kindergärten
Die Kfz-Innung Erfurt-Ilmkreis überrascht jährlich vier Kindergärten im Innungsgebiet mit Präsenten für die Verkehrserziehung. Zwei Kitas in Erfurt, sowie eine Kita in Möhrenbach wurden schon besucht. Mit der Geschenkübergabe in Arnstadt ist die Tour durchs Innungsgebiet abgeschlossen, verrät Innungs-Geschäftsführer Stefan Scheffler.
Den Evangelischen Kindergarten Arnstadt hatte das Innungsmitglied Bastian Mahler, Geschäftsführer vom Suzuki-Autohaus Mahler in Ichtershausen, vorgeschlagen. „Wir möchten mit den Geschenken die Verkehrserziehung für Kindergartenkinder fördern“, sagt Innungs-Obermeister Michael Kühn.

Bei der Geschenke-Aktion ist die Verkehrswacht Ilm-Kreis mit im Boot. Zur Geschenkeübergabe ist dessen Vorsitzender Dittmar Heyder dabei und beobachtet lächelnd, wie die Kinder mit Begeisterung über die Rollerstrecke kurven. Im Verkehrsgarten der Verkehrswacht im Jonastal 33 in Arnstadt waren die Vorschulkinder vom Evangelischen Kindergarten auch schon. Verkehrserziehung ist dem Evangelischen Kindergarten wichtig, unterstreicht Lisa-Maria Bruhnke. Die stellvertretende Leiterin bedankt sich auch für die Geschenke. Aktuell gehen 48 Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren in die Einrichtung nahe der Oberkirche.
Kfz-Innung hat etwa 100 Mitgliedsbetriebe
Die Kfz-Innung Erfurt-Ilmkreis hat etwa 100 Mitgliedsbetriebe. Die Tendenz ist leicht steigend. Auch bei den Lehrlingen. Stolz berichtet Stefan Scheffler, dass unlängst 95 Lehrlinge die Sommer-Prüfungen absolviert haben. Beim Thema Elektromobilität hat die Kfz-Innung nach eigener Aussage noch eine große Aufgabe vor der Brust: Sie setzt sich dafür ein, dass am Erfurter Berufsschulstandort Walter-Gropius-Schule die Hochvolt-Ausbildung für den Kfz-Bereich durchgeführt werden kann. Gespräche mit dem Land Thüringen laufen.
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Die Stellen sind nachgefragt und die Voraussetzungen an der Schule geschaffen. Jetzt drängt die Zeit: Durch die staatliche Förderung für E-Autos und die hohen Spritpreise werden mehr Elektrofahrzeuge verkauft. In zwei, drei Jahren werden diese Neuwagen Reparaturen benötigen, ist Michael Kühn überzeugt. Und dann fehlen die Hochvolt-Spezialisten, weil die Ausbildungszeit dreieinhalb Jahre dauert, so Kühn.






