ThüringenForst warnt vor giftigen Baumarten im Wald

Nicht nur Pilze und Blütenpflanzen können im Wald giftig sein – auch einige Baumarten bergen gesundheitliche Risiken. Darauf weist ThüringenForst hin. Zu den forstlich bedeutsamen giftigen Bäumen zählen die Eibe, die Robinie und die Stechpalme. Auch die Rosskastanie, die häufig an Waldrändern oder in Parks wächst, enthält giftige Inhaltsstoffe.

Täglich

Der Newsletter für den Ilm-Kreis

Alle wichtigen Informationen aus dem Ilm-Kreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Bei der Eibe ist der ganze Baum giftig, außer der rote Samenmantel. Der Verzehr einer Handvoll Eibennadeln oder Eibensamen kann für den Menschen durch Atemlähmung und Herzstillstand tödlich enden. Bei der Robinie sind Blätter, Samen, das Holz und vor allem die süßlich riechende Rinde giftig.

Auch interessant

Toxische Eiweiße führen schon beim Einatmen von Robinien-Holzstaub zu Vergiftungserscheinungen, in schweren Fällen zu einem Kollaps. Giftig ist auch die Gemeine Stechpalme, die als kleinere Baumart auftritt. Die Gewöhnliche Rosskastanie ist ebenfalls in allen ihren Bestandteilen giftig.

Der nächste Waldbesuch kann trotzdem entspannt angegangen werden: Sämtliche giftige Baumarten sind in den heimischen Wäldern eher selten anzutreffen. red

Sommerfest der Linken in Ilmenau

Der Ortsverband Region Ilmenau der Partei Die Linke lädt am Samstag, 1. August, zu seinem traditionellen Sommerfest in und vor die Alte Försterei am Wetzlarer Platz ein. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Neben Thüringer Grillspezialitäten, veganen Speisen, Kaffee und Kuchen, Popcorn sowie Getränken gibt es Bastelangebote, eine Schatzsuche sowie Spiel und Spaß für Kinder. Für die musikalische Unterhaltung sorgen verschiedene Live-Acts.

Dramatische Rettungsaktion im Ilm-Kreis: Jungstorch aus Gülletank befreit

Dramatische Rettungsaktion im Ilm-Kreis: Jungstorch aus Gülletank befreit
Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es am Mittwochvormittag, 29. Juli, gegen 11 Uhr, in Dienstedt.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Ein seit Anfang der Woche vermisster Jungstorch konnte in einer aufwendigen und ungewöhnlichen Aktion befreit werden.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Das etwa zwei Monate alte Tier war in einen Gülletank gestürzt und saß dort fest.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Der Jungstorch galt seit Sonntag als vermisst. Nachdem er schließlich im Gülletank entdeckt worden war, entschied die Untere Natur- und Umweltschutzbehörde gemeinsam mit den Einsatzkräften, die Feuerwehr für die Bergung hinzuzuziehen.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Um das Tier in dem tiefen Behälter schonend zu erreichen, wandten die Feuerwehrleute ein spezielles Verfahren an: Eine Einsatzkraft wurde unter dem Korb der Drehleiter gesichert und mit Atemschutz ausgerüstet direkt über den Tank abgelassen.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Mit einem Kescher und viel Handarbeit gelang es dem Feuerwehrmann schließlich, den Storch sicher aus seiner misslichen Lage zu greifen.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Nach der erfolgreichen Befreiung zeigte sich, dass sich das Jungtier in keinem sehr guten Allgemeinzustand befand. © Christopher Koch | Christopher Koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Der Storch wurde umgehend in die Vogelschutz- und Auffangstation nach Seebach gebracht, wo er nun medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt wird.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Der Storch wurde umgehend in die Vogelschutz- und Auffangstation nach Seebach gebracht, wo er nun medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt wird.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Der Storch wurde umgehend in die Vogelschutz- und Auffangstation nach Seebach gebracht, wo er nun medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt wird.© Christopher Koch | christopher koch
Rettungsaktion Dienstedt: Jungstorch aus Gülletank befreit
Der Storch wurde umgehend in die Vogelschutz- und Auffangstation nach Seebach gebracht, wo er nun medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt wird.© Christopher Koch | christopher koch

Zum Auftakt spielt ab 15 Uhr das Duo „Hanna & Moritz“. Am Abend übernimmt ab 18.30 Uhr die Linksjugend [‘solid] die Bühne. Mit der Heartcore-Band „MOLKEREI“ verspricht der Veranstalter energiegeladene Musik mit schnellen Beats und ausdrucksstarken Texten.

Auch politische Gespräche sollen nicht zu kurz kommen. Mitglieder der Linksfraktion im Ilmenauer Stadtrat, des Ortsvorstandes sowie Partnerorganisationen stehen an Informationsständen für Gespräche über aktuelle kommunalpolitische Themen und die Zukunft Ilmenaus zur Verfügung. red

Das „Rollende Klassenzimmer“ zu Besuch in Ilmenau

Das „Rollende Klassenzimmer“ war zu Besuch in Ilmenau. 23 Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 16 Jahren sind mit ihren Betreuern durch sechs Bundesländer unterwegs – und das per Fahrrad. Am vergangenen Samstag startete die Gruppe in Heilbronn und kommt am Freitag, 31. Juli, in Berlin an.

Pro Tag legt die Gruppe zwischen 80 und 100 Kilometer zurück und lernt dabei neben den verschiedenen Etappen-Städten Werte wie Teamgeist, Demokratieverständnis und Verantwortung jedes Einzelnen gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Auf dem Ilmenauer Bauhof lernten die Schüler das Projekt „Stadtgrün naturnah“ kennen und bekamen durch die Abteilungsleiterin Stadtgrün, Dunja Rose, einen Einblick in die Bewirtschaftung von Blühwiesen mit Fokus auf Artenvielfalt und Insektenfreundlichkeit.

Als Gastgeschenk erhielt die Stadt Ilmenau einen Säulenapfel vom „Rollenden Klassenzimmer“, welcher seinen Platz in einer der Ilmenauer Kindertageseinrichtungen finden wird. red