Gudrun Baer von der IG Regionalgeschichte aus Stadtilm schreibt über eine Begegnung in Griesheim: Ende August besuchten Mitglieder des Oberweißbacher Fröbelvereins Griesheim. Frau Schamberger, die Leiterin des dortigen Vereins und zugleich auch Leiterin des Bad Blankenburger Fröbelmuseums, regte diesen gemeinsamen Besuch an.

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Niemand wurde enttäuscht, alle waren begeistert, nun die einhundert Jahre alte Fröbeltafel im neuen Glanz und endlich am Griesheimer Originalstandort, Willinger Weg 6, bewundern zu dürfen. Genau hier, gründete Friedrich Fröbel, vor 200 Jahren seine „Erste deutsche Erziehungsanstalt“. Einhundert Jahre später, 1916, wurde durch das Aufhängen der hölzernen Gedenktafel an den historischen Gründungsort seiner Erziehungsanstalt hier in Griesheim erinnert. Die Erziehungsanstalt zog allerdings schon im Jahre 1817 nach Keilhau bei Rudolstadt um.  

Bislang hing bzw. stand diese Erinnerungstafel am Pfarrhaus. Als dieses vor wenigen Jahren verkauft wurde, fand die Gedenktafel eine Art „Notstandort“ auf dem Parkplatzgelände der hiesigen Hausarztpraxis mitten im Ort.

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Vor vielen Jahren fand der ehemalige Ortschronist Gerhard Fuchs heraus, dass die Gedenktafel bis dato nicht an der korrekten Gründungsstelle der Fröbelschen Erziehungsanstalt, nämlich Willinger Weg 6, hing. Im Zuge einer monatelang währenden Initiative historisch Interessierter aus Griesheim, Stadtilm und Umgebung und deren privaten Spendengeldern gelang es, eine fachgerechte Restaurierung der Holztafel zu veranlassen. Gleichzeitig wurde eine Informationstafel über Friedrich Fröbel und die Geschichte des denkmalgeschützten Hauses, Willinger Weg 6, angefertigt und aufgestellt.

Die Oberweißbacher freuten sich sehr über die erfolgreiche Umsetzung des örtlichen Geschichtsprojekts zu Friedrich Fröbel, Gründungsvater der Kindergärten, hier in Griesheim und bedankten sich ganz herzlich für diesen spannenden Sonntagnachmittag. In gemütlicher Runde, bei Kaffee und leckerem Kuchen im Gasthaus „Queen Victoria“, endete der gemeinsame Ausflug.

Feuerwehrdamen setzen sich auf der Insel Poel durch

Feuerwehrpokal
Karolin, Antje, Celine, Isabel, Mandy, Stefanie, Kira, Luci und Emma vom Team Wipfra sicherten sich auf Poel den begehrten Inselpokal.© Feuerwehr Wipfra | Marcel Schrader

Erik Groth, der Wehrleiter der Feuerwehr Wipfra, schreibt: Zum mittlerweile 26. Mal fand im September der Inselpokal im Löschangriff Nass auf der schönen Ostseeinsel Poel statt. Dieser hat sich über die Jahre zu Deutschlands größtem Feuerwehr-Wettkampf seiner Art entwickelt. Hier treffen sich einmal im Jahr die besten Frauen-, Männer und Jugend-Feuerwehr-Mannschaften des Landes und treten auf sieben Bahnen parallel gegeneinander an. Gelaufen wird stets in der Kategorie TGL. Das heißt, es kommen ausschließlich Feuerwehr-Tragkraftspritzen aus DDR-Zeiten zum Einsatz, die jedoch in liebevoller Handarbeit und unzähligen Arbeitsstunden bis an ihre Leistungsgrenze getunt wurden.

Auch in diesem Jahr machten sich sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft aus Wipfra auf den Weg zur Ostseeinsel. Jeder Mannschaft stehen zwei Durchgänge zur Verfügung, bei denen die beste Zeit in die Wertung eingeht.

Und dann kommt das, von dem man schon seit Jahren geträumt hat. Innerhalb von 22,09 Sekunden kuppeln die Frauen ihre zwei A-, drei B- und vier C-Schläuche samt Saugkorb, Pumpe, Verteiler und Strahlrohre zusammen und befördern das Wasser in Richtung Ziel und belegen somit den ersten Platz von 24 Frauenmannschaften beim 26. Inselpokal. Die Freude ist riesig und die ewigen Mühen und Trainingseinheiten zahlen sich aus.

Und auch die Männer können sich freuen. Mit einer Zeit von 20,16 Sekunden belegen sie unter 101 Männermannschaften den 29. Platz. Beide Ergebnisse wurden dann am Abend im Festzelt natürlich ordentlich gefeiert.

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Ehemalige Talsperrenbauer besuchen die Lüzsche

Erhard Hof schreibt per Mail über ein Treffen ehemaliger Talsperrenbauer im Ilm-Kreis: Wie jedes Jahr trafen sich kürzlich mehr als 40 ehemalige Talsperrenbauer des Talsperrenbau Weimar (TSW) – dieses Mal an der Lütsche im Ilm-Kreis. Diese Treffen finden seit Jahrzehnten jährlich mit kurzen Unterbrechungen wie Corona an einer anderen Talsperre statt.

Nach mehr als 35 Jahren, in denen es den TSW nicht mehr gibt, freuen sich die ehemaligen Talsperrenbauer auf dieses Jahrestreffen. Der verantwortliche Bauwerksüberwacher des Betreibers Thüringer Fernwasserversorgung gab fachkundige Auskunft über den Stand der Vorbereitungen der Generalinstandsetzung der Talsperre Lütsche.

Nach Realisierung wird die Talsperre dann wieder für weitere einhundert Jahre ihre Aufgaben erfüllen. Nach dem hochinteressanten Vortrag und einem Gang über die Mauerkrone schloss sich der gemütliche Teil in der „Gaststätte Lütschesee“ an.