Antje Bohr und Daniela Laube berichten aus ihrem Heimatdorf Großberndten von Neuigkeiten:

An unserer Wald- und Flurbegehung nahmen zahlreiche Interessierte gemeinsam mit Förster Marcel Raube und Ortsteilbürgermeister Robert Köhn teil. Es gab spannende Einblicke in unsere heimische Natur, Flora und Fauna sowie in forstwirtschaftliche und landwirtschaftliche Themen.

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Die Wanderung begann in Dietenborn und führte in Richtung Kleinberndten zur Blutbuche. Weiter ging es über das Tischloh, durch den Wald ins Helbetal und schließlich nach Dietenborn zurück.

Zu Beginn der Tour teilte Herr Köhn interessante Informationen zu landwirtschaftlichen Aspekten wie Unkrautbekämpfung, Düngung und europäischen Vorgaben mit.

Besonders erfreulich war die zufällige Beobachtung von Muffelwild im Rapsfeld, die für große Begeisterung sorgte.

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Herr Raube ergänzte die Führung nicht nur mit forsttechnischen Details, sondern konnte auch historische Hintergründe und anschauliches Bildmaterial zur Blutbuche (dicke Buche oder auch Taterbuche genannt) geben.

Besichtigung der Eberhardts-Eiche am Schlangenberg

Auf dem weiteren Weg durch den Wald wurden Themen wie Baumbestände, Klimaveränderungen, Wegebau und zukünftige Projekte angesprochen. Dabei konnten die Teilnehmer unter anderem die Eberhardts-Eiche am Schlangenberg besichtigen und lernten die Douglasie als invasive Art und potenziellen Zukunftsbaum kennen – eine immergrüne Nadelbaumart, die im Zuge des Klimawandels zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eine Wanderung mit Kind und Kegel bzw. Hunden durch den Wald ist nicht nur unterhaltsam und lehrreich, sondern macht auch hungrig und durstig. Umso größer war die Freude, als die Dorfmädels mit einem reichen Buffet von Speisen und Getränken im Helbetal aufwarteten.

Die Einkehrer stärkten sich bei einer erholsamen Rast, während die Kinder die nähere Umgebung erkundeten.

Der letzte Abschnitt führt entlang der Helbe zum Adlernest, vorbei an der Steinmühle bis ins Kloster nach Dietenborn zurück. Hier wurden die Teilnehmer vom Klosterverein mit Kaffee, Kuchen und erfrischenden Getränken empfangen. So endete ein wunderschöner, lehrreicher Tag in der Natur, der die Gemeinschaft stärkte und das Bewusstsein für unsere Umgebung förderte.

Ein herzlicher Dank geht an alle Organisatoren und Helfer, insbesondere an Herrn Raube und seine Familie. Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Begehung und weitere spannende Naturerlebnisse.

Mit einem treffenden Spruch angelehnt an Heimatdichter Hermann Töppe wollen wir enden: „Willst du frei sein von Sorg und Qual, dann komm zu uns ins Helbetal!“

Neue Waldschänke belebt das Dorfleben in Großbernten

Doch das waren längst nicht alle Neuigkeiten aus Großbernten: Am Dorfanger wurde eine Waldschänke errichtet und bietet fortan eine weitere attraktive Sitzgelegenheit für das Dorfleben.

Dieses Projekt wurde von den engagierten Großberndtner Dorfmädels ins Leben gerufen, um das Zusammenleben und die Begegnung im Dorf zu fördern.

Großberndten: Neuigkeiten
Wald- und Flurbegehung und neue Waldschänke am Dorfanger in Großberndten© Steffi Köhn | Steffi Köhn

Die Waldschänke bietet nun einen gemütlichen Ort, an dem sich Dorfbewohnerinnen und -bewohner treffen, austauschen und gemeinsame Stunden verbringen können. Die Umsetzung dieses Vorhabens war nur durch die großzügige Unterstützung verschiedener Sponsoren möglich.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Kyffhäusersparkasse, Boreas und dem Landgut Berndten für ihre finanzielle Unterstützung, sowie den helfenden Männern. Auch dem Sägewerk Sonnenfeld wird für die unkomplizierte Zusammenarbeit und den schnellen Aufbau der Waldschänke herzlich gedankt.

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Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Wir behalten uns vor, Texte auszuwählen und zu kürzen.

Die Initiatorinnen setzen sich mit viel Engagement dafür ein, das Dorf lebendig und freundlich zu gestalten. Mit der neuen Sitzgelegenheit hoffen sie auf viele gemütliche Stunden am Dorfanger, bei denen Gemeinschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen.