Während im Kyffhäuserkreis am Donnerstag, 11. September, zum bundesweiten Warntag um 11 Uhr 110 Sirenen schrillen sollen, um den Ernstfall zu proben und Menschen für den Zivilschutz zu sensibilisieren, bleibt es in Sondershausen still.

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In der Sondershäuser Kernstadt fehlen weiterhin die Sirenen, um die Einwohner im Notfall auch akustisch warnen zu können. In den anderen Kommunen war schon 2022 nachgerüstet und die analoge Technik mit digitaler Steuerungstechnik ausgestattet worden, um sie wieder nutzbar zu machen. Umgerüstet wurden damals auch die Sirenenanlagen in den Sondershäuser Ortsteilen. In der Kernstadt aber fehlte es schlicht an Anlagen.

Landratsamt: Sirenen in 6 bis 8 Wochen einsatzbereit

Im vergangenen Jahr hatten die Stadt Sondershausen und der Kyffhäuserkreis dann eine Vereinbarung unterzeichnet. Mit Fördermitteln des Landes sollen zehn Sirenen für die Kernstadt beschafft werden. Je eine Sirene soll in Jecha, Jechaburg, Bebra, Hasenholz, Franzberg und im Gewerbegebiet Schachtstraße aufgestellt werden. Dazu kommen zwei Sirenen für die Innenstadt und je zwei in Stockhausen (Stille Liebe und im alten Ortskern von Stockhausen).

Ursprünglich sollten die Sirenen bereits aufgestellt sein. Das Vorhaben habe sich aber verzögert. In sechs bis acht Wochen sollen die Anlagen nun aber angebracht werden, erklärte das Landratsamt auf Nachfrage.

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Rund 150.000 Euro sollten laut Kostenschätzung Beschaffung und Installation der Technik ausgegeben werden. Das Land Thüringen förderte das Vorhaben mit 90.000 Euro. Kreis und Stadt sollten jeweils 30.000 Euro geben.

Zusätzlich zur akustischen Warnung werden aber auch Testwarnungen auf digitale Endgeräte verschickt. Dies geschieht über Cell Broadcast (eine direkte Warnung via Push-Benachrichtigung auf das Smartphone) sowie über Warn-Apps, „Nina“ oder Katwarn“, die der Kyffhäuserkreis ebenfalls benutzt.