Nachdem die erste Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr Thüringen ohne Ergebnis geblieben ist, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr am 2. Februar ganztägig zum Warnstreik auf.

Täglich

Der Newsletter für den Kyffhäuserkreis

Alle wichtigen Informationen aus dem Kyffhäuserkreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Betroffen sind den Angaben zufolge auch Verkehrsunternehmen im Kyffhäuserkreis. „Für die Regional- und Stadtbusgesellschaften gibt es einen Streikaufruf von Verdi an die Mitarbeiter, und am Montag kann es zu Einschränkungen kommen. Die Schulen wurden darüber informiert und entscheiden dann eigenständig zum Thema Präsenzpflicht für die Schüler“, erklärte Andrea Hellmann, Pressesprecherin im Landratsamt des Kyffhäuserkreises, am Freitagmittag.

Mehr Themen aus dem Kyffhäuserkreis:

Am Nachmittag stand dann fest, dass generell kein Bus der beiden Gesellschaften fahren wird. „Betroffen sind sämtliche Linien in den Landkreisen Unstrut-Hainich-Kreis und Kyffhäuserkreis. Ein Ersatzverkehr kann nicht angeboten werden“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Landratsämter, der Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis sowie der Stadtbus-Gesellschaft Mühlhausen und Sondershausen.

Fahrgäste werden gebeten, sich frühzeitig auf die Situation einzustellen und – sofern möglich – alternative Verkehrsmöglichkeiten zu nutzen. Nach aktuellem Stand soll der Busverkehr ab Dienstag, dem 3. Februar, wieder planmäßig aufgenommen werden, heißt es.

Private Busunternehmen seien nicht vom Streik betroffen und führten ihre Linien planmäßig durch. Auch die individuelle Schülerbeförderung durch die Fahrdienste findet wie gewohnt statt, heißt es.

Die Verkehrsgesellschaft Südharz hat angekündigt, dass es im Schülerverkehr aufgrund des angekündigten Warnstreiks am Montag keine Einschränkungen geben wird.

iw