Verein eröffnet am Wochenende gemütliche Begegnungsstätte in Voigtstedt
Viele ehrenamtliche Stunden haben die Mitglieder des vor wenigen Monaten neu gegründeten Vereins „Miteinander für Voigtstedt“ (MfV) investiert, um in der Voigtstedter Brunnenschänke in der Alten Schenkstraße 8a eine Begegnungsstätte mitten im Dorf inklusive gemütlicher Lesestube mit altem, aber auch modernem Bücherbestand herzurichten. Am 22. Februar lädt der Verein alle Interessierten in der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr offiziell zur Eröffnung ein.

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Die erste Veranstaltung in der Lesestube folgt dann fast auf dem Fuße: nämlich am 25. Februar. An dem Tag gibt es in der Zeit von 17 bis 19 Uhr eine Vorlesestunde. Bei der Vorlesestunde für Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen Engagierte Geschichten vor; wer will, kann zuhören und verweilen und sich das eine oder andere Buch ausleihen. Die Begegnungsstätte ist ab März jeden zweiten Mittwoch im Monat von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Wie der Verein mitteilte, finden die nächsten Vorlesestunden am 11. März, 8. April, 13. Mai und 10. Juni statt. red
Erste Sperrungen auf der A71
Vom 23. Februar bis zum 10. März ist auf beiden Richtungsfahrbahnen der A71 zwischen den Anschlussstellen Heldrungen und Kölleda jeweils der linke Fahrstreifen gesperrt. Grund hierfür sind vorbereitende Maßnahmen im Vorfeld der anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Schmücke-Tunnel. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Der Verkehr werde einstreifig an der Maßnahme vorbeigeführt. red
Sondershausen bietet „Noten mit Dip“
In der Konzertreihe „Noten mit Dip“ präsentiert die Sondershäuser Landesmusikakademie Interessierten am 22. Februar ab 11 Uhr im Marstall ein Konzert mit den Teilnehmenden am 33. Sondershäuser Meisterkurses. 2026 steht die Bratsche im Mittelpunkt. Die Kursleitung hat Hartmut Rohde, Professor von der Universität der Künste Berlin. Die Teilnehmenden werden am Klavier begleitet von Ken Nakasako.
In solistischer wie kammermusikalischer Besetzung sind Werke von Johannes Brahms, Rebecca Clarke, Zoltán Kodály, Fürst Max von Weinzierl, Franz Schubert und Robert Schumann zu hören. Als besonderes Highlight wird Kursleiter Hartmut Rohde mit den Teilnehmenden auf der Bühne stehen. Die Bratschistinnen und Bratschisten sind Akademisten in Berlin oder erfolgreiche Teilnehmer beziehungsweise Preisträger internationaler Wettbewerbe. Sie sind zwischen 15 und 33 Jahren alt und stammen aus China, Deutschland, Japan, Südkorea, Österreich und der Türkei.
Karten für das Konzert und das anschließende Buffet kosten 27 Euro. Karten ohne Buffet kosten 12 Euro und sind an der Tageskasse erhältlich. Ermäßigungen gibt es für Schüler, Studierende und Schwerbeschädigte. Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt.
Die Stadt Sondershausen sowie die Sparkassen-Kunststiftung für den Kyffhäuserkreis unterstützen die Finanzierung des Sondershäuser Meisterkurses. red
Gewässerschauen im März
Im März lädt der Gewässerunterhaltungsverband Helbe lädt Interessierte zur diesjährigen öffentlichen Gewässerschau ein. Diese findet am Mittwoch, 11. März, statt. Begangen werden zwei Bereiche, wie es in einer Mitteilung des Verbandes heißt: einerseits der Schaubereich 1 „Obere Helbe“ von 9 bis 11 Uhr; Treffpunkt ist die Feuerwehr Friedrichsrode. Nachmittags von 13 bis 15 Uhr geht die Gewässerschau mit dem Schaubereich 2 „Mittlere Helbe“ weiter. Diejenigen, die daran teilnehmen wollen, sollten sich in Freienbessingen, Hauptstraße, Ecke Pfarrecke einfinden.
Aus organisatorischen Gründen bittet der Verband um eine kurze Anmeldung per E-Mail an info@guv-helbe.de oder telefonisch unter 036020 767640. red
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Sonderausstellung im Regionalmuseum Bad Frankenhausen
Bis zum 22. Februar ist in den Gewölben des Regionalmuseums Bad Frankenhausen die aktuelle Sonderausstellung „Lass Leben“ – Malerei und digitale Kunst von Marius Siebenhühner zu besichtigen. Mit der Sonderausstellung setzt das Regionalmuseum nach eigenen Aussagen seine Tradition fort, jungen Künstlerinnen und Künstlern ein Podium für eine erste eigene Ausstellung zu geben. Mehrere Motive gibt es als Kunstpostkarten zu erwerben. red
Über 6000 Menschen im Kyffhäuserkreis arbeiten Teilzeit
So arbeitet der Kyffhäuserkreis: Rund 6.100 Menschen haben einen Teilzeitjob. Und die Teilzeitarbeit im Kyffhäuserkreis ist weiblich, teilt Jens Löbel von der Thüringer Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit: 82 Prozent davon sind Frauen. Darauf hat die Gewerkschaft NGG hingewiesen. Die NGG Thüringen beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. So liege bei den Vollzeitjobs der Anteil der Frauen im Kyffhäuserkreis bei lediglich 33 Prozent.
„Einen Teilzeitjob zu machen ist keine Lust-und-Laune-Entscheidung. Denn wer nicht Vollzeit arbeitet, hat heute schon weniger Geld auf dem Konto und später weniger Rente“, sagt Jens Löbel von der NGG Thüringen. Teilzeitarbeit sei „keine Bequemlichkeit“, sondern für viele Beschäftigte im Kyffhäuserkreis die Voraussetzung, um den Beruf überhaupt mit der Familie und mit der Pflege von Angehörigen vereinbaren zu können.
„Wenn der Wirtschaftsflügel der CDU künftig Menschen, die in Teilzeit arbeiten und gleichzeitig Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, einen Vollzeitjob verordnen will, dann lässt das jedes soziale Gespür vermissen“, so die Kritik von Jens Löbel.
Es bringe nichts, den Menschen „die Daumenschrauben anzuziehen, um sie zum Vollzeitpensum im Job zu zwingen“. Wer beispielsweise einen Angehörigen pflege, könne zu Hause nicht alles stehen und liegen lassen, um mehr Stunden im Job zu machen, so Jens Löbel. Hierzu sei eine bessere Infrastruktur bei der Pflege nötig.
Wenn Beschäftigte allerdings in der Lage seien, Vollzeit zu arbeiten, dann sollten sie sich „nicht mit einem Teilzeitjob abspeisen lassen“, sagt Löbel. „Entscheidend ist, welches Arbeitspensum man persönlich machen kann und will. Darauf sollten die Beschäftigten pochen. Es darf nicht darum gehen, dem Betrieb mit einem ‚Teilzeit-Kompromiss‘ entgegenzukommen. Häufig werden sogar nur Teilzeitjobs ausgeschrieben. Das ist nicht tragbar. Wir brauchen ein Recht auf Vollzeit“, sagt NGG-Geschäftsführer Löbel in einer Mitteilung. red




