In diesem Jahr ehrt die Kurstadt Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis) einen ihrer bedeutendsten Söhne: Justus Friedrich Wilhelm Zachariae (1726–1777). Der Literat erblickte am 1. Mai vor 300 Jahren das Licht der Welt.

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Neben der Stadt- und Kurbibliothek, die den Namen Zachariaes trägt, werden sich auch die Frankenhäuser Festspiele, die im Zuge des Gedenkjahres 500 Jahre Bauernkrieg ins Leben gerufen wurden und im Themenjahr zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine stellten, dem Schriftsteller, Übersetzer, Professor und Verleger widmen.

Für das Zachariae-Jubiläum hat sich Festspielleiter Janek Müller einen besonderen Wettbewerb einfallen lassen: Einen fabelhaften Wettbewerb.

„Anlässlich des 300. Geburtstags des Dichters der Aufklärung – dem „Liebling aller Götter“, wie Goethe ihn nannte – veranstalten seine Geburtsstadt und die Frankenhäuser Festspiele einen Fabel-Wettbewerb“, teilt Janek Müller mit. Denn Zachariae war auch für seine Fabeln bekannt. „Mit Witz und Scharfsinn schrieb er Fabeln, um die Macken und Eitelkeiten seiner Mitmenschen zu entlarven. An diese Tradition knüpfen wir an“, so Müller.

Teilnehmen können Schreib-Kollektive und kreative Gruppen jeden Alters. Jede Gruppe erhält eine Anerkennung. Eine Jury wählt zum Finale am 26. September drei Geldpreise aus.

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Wer sich als Gruppe (Schulklasse, AG, Verein oder Freundeskreis) anmeldet, erhält Besuch von einem erfahrenen Autor für einen 45 bis 90-minütigen Workshop, an dessen Ende eine eigene, moderne Fabel entstanden ist. Bis zum Finale gelte es, die Fabel selbständig weiterzuentwickeln. Vertont, bebildert oder als Szene zum Leben erweckt, soll sie dann am 26. September live präsentiert werden. Für die Weiterarbeit am Projekt erhält jede Gruppe einen finanziellen Zuschuss für die Produktion von 50 Euro.

Die Anmeldung für den Workshop endet am 1. April, für das Finale am 1. September.

red