Schmierfinken haben sich in Heldrungen (Kyffhäuserkreis) an einer überdachten Sitzbank ausgetobt. Die war vom Naturschutzbund (Nabu) vor noch nicht einmal einem Jahr angeschafft worden.

Schmierereien verärgern in Heldrungen
Auch den Vogelschutzturm, der aus einer alten Trafostation entstand, beschmierten die Unbekannten.© Matthias Teupner

„Mit großer Enttäuschung haben wir festgestellt, dass die Sitzhütte, die im letzten Jahr über unsere Vereine in Heldrungen erworben und aufgestellt wurde, mit Graffiti beschmiert ist“, schreibt Heldrungens Ortschaftsbürgermeister Matthias Teupner (parteilos) in einem Post in den sozialen Medien.

Schmierereien verärgern in Heldrungen
Schmierereien verschandeln in Heldrungen (Kyffhäuserkreis) eine überdachte Sitzbank und den Vogelschutzturm, der aus einer alten Trafostation entstand.© Fremdautor | Teupner

Die überdachte Sitzbank lädt Spaziergänger im Bereich des kleinen Sportplatzes nahe einer umgebauten Trafostation zu einem Vogelschutzturm zum Verweilen ein. Finanziert wurde die Anschaffung von den Geldern der Windmüller, die diese jährlich den Vereinen im Ort für den sprichwörtlichen guten Zweck zur Verfügung stellen.

Schmierereien verärgern in Heldrungen
Schmierereien verschandeln in Heldrungen (Kyffhäuserkreis) eine überdachte Sitzbank und den Vogelschutzturm, der aus einer alten Trafostation entstand.© Fremdautor | Teupner

Doch allein beim Bank-Beschmieren beließen es die Vandalen nicht. Auch die mit Abbildungen aus der Natur hübsch verzierte ehemalige Trafostation wurde mit Graffitischmierereien verschandelt.

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„Es ist traurig und zugleich sehr ärgerlich, dass etwas beschädigt wird, das für alle Einwohner gedacht ist. Wir werden alles daransetzen, die Verantwortlichen zu finden“, stellt der Ortschaftsbürgermeister klar. Als Tatzeitraum kann er die Zeit ab dem vergangenen Wochenende eingrenzen. Am Dienstag dieser Woche sei ihm die Schmiererei aufgefallen, so Teupner. Erste Hinweise auf die Übeltäter seien inzwischen eingegangen.

Wer ebenfalls Hinweise geben kann, möge sich bei der Stadtverwaltung oder beim Ortschaftsbürgermeister melden, bittet Teupner.