Das KMG Klinikum Sondershausen macht einen wichtigen Schritt für die medizinische Versorgung älterer Menschen im Kyffhäuserkreis: Das neu gegründete Alterstraumazentrum wurde von der Deutschen Gesellschaft für Unfallmedizin zertifiziert. Es ist damit eines von insgesamt drei solcher Einrichtungen im Freistaat.

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In dem Zentrum sammelt das Klinikum die Expertise der Klinik für Geriatrie und der Klinik für Unfallchirurgie. Das Ziel: Ältere Menschen sollen nach Knochenbrüchen oder Unfallverletzungen besser versorgt werden. Chefarzt Dr. Oliver Altenkirch betont, wie wichtig gerade die spezialisierte Betreuung für ältere Menschen ist: Sie benötigen meist komplexe Medikationspläne oder sind anderweitig schon gesundheitlich belastet.
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„Betagte Menschen mit schweren Verletzungen verdienen eine und bedürfen einer besonderen Zuwendung“, so Altenkirch. „Gerade nach größeren Operationen sind eine einfühlsame Betreuung und eine intensive Nachbehandlung entscheidend“, meint Chefärztin Dr. Ina Sillenberg, und für diese Versorgung ist ihr zufolge spezielles Fachwissen notwendig und klar strukturierte Abläufe unverzichtbar. Genau das konnte das Klinikum nun mit der Zertifizierung nachweisen.
Franziska Becker, Geschäftsführerin am KMG Klinikum Sondershausen, sieht in dem nun zertifizierten Alterstraumazentrum auch eine Reaktion auf die älter werdende Bevölkerung im Kyffhäuserkreis: „Gerade im ländlichen Raum ist es unsere Aufgabe, die medizinische Versorgung konsequent an die demografische Entwicklung anzupassen. Mit dem Alterstraumazentrum bieten wir gezielt ein spezialisiertes Versorgungsangebot, das künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird“, so Becker.




