Die Zahl der Arbeitslosen im Kyffhäuserkreis ist im April leicht gesunken. Insgesamt 2.990 Menschen waren im abgelaufenen Monat arbeitslos gemeldet. Das waren 68 weniger (-2,2 Prozent) als im Vormonat März und 40 (1,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Laut Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Thüringen Nord betrug die Arbeitslosenquote demnach 8,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 8,3 Prozent.

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Insgesamt waren im April im Agenturbezirk 12.462 Menschen arbeitslos gemeldet – 160 weniger als vor einem Jahr. Trotz der schwierigen Konjunkturlage könne Nordthüringen damit eine positive Entwicklung verzeichnen, so der Agentur-Regionalleiter Karsten Froböse. Die Arbeitsagentur Thüringen Nord umfasst die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich und Eichsfeld. Entgegen dem Thüringen-Trend gehe im Agenturbezirk die Arbeitslosigkeit zurück, erklärte er. „Wir sehen aber auch die Folgen der schlechten Konjunktur“.
Weniger offene Stellen und mehr arbeitslose Jugendliche
Die Unternehmen melden weniger Stellen. Um 20 Prozent sei seit Jahresbeginn in Nordthüringen die Zahl der Stellenzugänge gesunken. Zwar seien weiterhin 2.100 offene Stellen gemeldet. Allerdings 580 weniger als vor einem Jahr. Im Kyffhäuserkreis warten derweil 352 sozialversicherungspflichtige Stelleangebote auf Bewerber. Die meisten freien Stellen in Nordthüringen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen.
Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit waren im April im Kyffhäuserkreis 288 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren ohne Job gemeldet. Damit sank die Jugendarbeitslosigkeit zwar um 1,7 Prozent (5 Personen) seit März, lag aber 11,2 Prozent (29 Arbeitslose) über dem Vorjahreswert.
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Bei der Jugendarbeitslosigkeit zeigten sich regionale Unterschiede: Während im Landkreis Nordhausen die Zahl der arbeitslos gemeldeten jungen Menschen sank, stieg sie in Eichsfeld, Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich-Kreis an. Drei Vierten von ihnen haben keinen (anerkannten) Berufsabschluss. red




