Jahrelang mussten sich Radfahrer gedulden und Umwege in Kauf nehmen, denn seit März 2022 war die romantische Holzbrücke, die einst an dieser Stelle am Ortsrand Schönfelds über die Unstrut führte, wegen Einsturzgefahr gesperrt. Einen konkreten Termin, wann Pedalritter über das neue Bauerwerk radeln können, gibt es zwar noch nicht, aber Arterns Bauamtsleiterin Antje Große ist zuversichtlich, dass der Fluss im Sommer wieder für Radfahrer und Fußgänger auf dem dann nagelneuen Ersatzneubau aus Aluminium überquert werden kann.
Montage vielleicht im Juni
„Die Brücke ist in der Produktion. Die Vorarbeiten vor Ort laufen“, sagte Große auf Nachfrage. Voraussichtlich im Juni könnte das neue Brückenbauwerk montiert werden. Ein genauer Termin hänge aber unter anderem davon ab, wann das Bauwerk mittels Schwerlasttransport von Westdeutschland in die Region gebracht werden kann und wann ein Kran zur Montage verfügbar sei, sagte sie.
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Nach der Montage erfolgen noch weitere Restarbeiten. Ist alles erledigt, könne der Radverkehr nach mehr als vier Jahren wieder über die Unstrut rollen. Ende November vergangenen Jahres wurde die bisherige Brückenkonstruktion entfernt. Die neue Brückenkonstruktion kostet mehr als 440.000 Euro. Den Großteil des Geldes bekommt die Stadt Artern gefördert.
Die Unstrutbrücke in Schönfeld war zwar kein direkter Bestandteil eines Radweges, allerdings wurde er gern als überregionales Bindeglied zwischen Unstrut- und Unstrut-Werra-Radweg genutzt. sal


