Der Kyffhäuserkreis setzt gemeinsam mit regionalen Unternehmen auf neue Wege der Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung. Die Unternehmen Isoplus und Wago beteiligen sich laut Mitteilung der Kreisverwaltung am Programm der German Professional School (GPS) und bieten im Mai sechs jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Südamerika die Chance zu einem einwöchigen Praktikum.

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Die Grundlage dafür wurde laut Pressemitteilung beim jüngsten Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung des Kyffhäuserkreises am 30. April gelegt. Dort stellten Vertreterinnen der German Professional School ihr Programm und dessen Möglichkeiten für Unternehmen vor. Noch vor Ort erklärten sich die Unternehmen Wago und Isoplus bereit, kurzfristig vier beziehungsweise zwei Teilnehmer aufzunehmen und ihnen praktische Einblicke in ihren Unternehmensalltag zu ermöglichen, heißt es.
Die jungen Menschen bringen Motivation, Sprachkenntnisse und echtes Interesse an unserer Region mit. Solche Begegnungen eröffnen Chancen sowohl für die Teilnehmenden als auch für unsere heimische Wirtschaft.
Antje Hochwind-Schneider, SPD-Landrätin im Kyffhäuserkreis
Zum offiziellen Auftakt des Praktikums begrüßten am Mittwoch (20. Mai) Vertreter des Unternehmens Isoplus sowie Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) drei junge Stipendiaten. Dabei standen laut Pressemitteilung neben ersten Einblicken in betriebliche Abläufe insbesondere das persönliche Kennenlernen und der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Während ihres Aufenthalts werden die Stipendiaten den Angaben zufolge nicht nur die Unternehmen, sondern auch den Kyffhäuserkreis und das Leben in der Region kennenlernen.
Unternehmen und Region fördern junge Talente durch GPS-Programm
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„Wir können unser Ziel, jungen Menschen einen erfolgreichen Start in Thüringen zu ermöglichen, nur in einem lebendigen Miteinander mit den Landkreisen, Kommunen und Unternehmen erreichen. Vor diesem Hintergrund möchten wir uns sehr herzlich für das konkrete Engagement des Kyffhäuserkreises sowie der beiden Unternehmen Isoplus und Wago bedanken“, wird Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG, in der Mitteilung zitiert.
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„Als regional verwurzeltes, aber international agierendes Unternehmen wissen wir, wie wichtig frische Perspektiven für die Zukunftsentwicklung sind. Das GPS-Programm bietet eine hervorragende Plattform, um motivierte Talente direkt mit der Praxis zusammenzubringen. Wir haben nicht lange gezögert, den Stipendiaten unsere Türen zu öffnen, denn die Fachkräftesicherung von morgen beginnt mit genau solchen engagierten und mutigen Schritten heute“, so Florian Richter, Personalreferent und Ausbildungsverantwortlicher bei Isoplus, in der Mitteilung.
red





