Die Gemeinde Helbedündorf (Kyffhäuserkreis) hat zwei amtliche Dienstsiegel für ungültig erklärt, nachdem diese entwendet wurden. Wie Bürgermeister Jörg Steinmetz (CDU) offiziell mitteilte, sind das Dienstsiegel der Gemeinde Helbedündorf sowie das Dienstsiegel des zugehörigen Standesamtes gestohlen worden.

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Bei dem gestohlenen Gemeindesiegel handelt es sich um ein rundes Siegel mit 20 Millimeter Durchmesser, das in der Mitte das Gemeindewappen zeigt. Im oberen Halbbogen ist die Bezeichnung „Thüringen“, im unteren Halbbogen „Helbedündorf“ zu lesen. Das ebenfalls entwendete Standesamtssiegel ist mit 30 Millimetern etwas größer und trägt in der Mitte das Thüringenwappen sowie die Aufschrift „Standesamt Helbedündorf“. Beide Siegel tragen keine Nummerierung.
Gestohlene Siegel verlieren ihre Gültigkeit – Bürger sollen wachsam sein
Mit der Ungültigkeitserklärung soll verhindert werden, dass die gestohlenen Siegel missbräuchlich verwendet werden – etwa zur Fälschung amtlicher Dokumente. Urkunden oder Bescheide, die künftig eines dieser Siegel tragen, sind damit offiziell wertlos und sollten kritisch hinterfragt werden, heißt es.
Die Gemeinde bittet die Bevölkerung, bei verdächtigen Dokumenten, die eines der beschriebenen Siegel aufweisen, umgehend die zuständigen Behörden zu informieren.
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Erneuter Einbruch: Täter durchsuchen Büroräume und stehlen Kasse
Dieser Einbruch ist der zweite innerhalb kurzer Zeit. Erst im März war in der Gemeindeverwaltung eingebrochen und hoher Sachschaden hinterlassen worden. Die Täter hatten mehrere Büroräume durchsucht und zahlreiche Schränke auf der Suche nach Wertsachen geöffnet. Dabei hatten sie eine Bargeldkasse mit einem Inhalt im unteren dreistelligen Bereich – ein Betrag, der in keinem Verhältnis zum angerichteten Sachschaden von rund 3000 Euro steht – entwendet.
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