Zahlreiche Schülerinnen und Schüler klagten am Donnerstag, 25. Juni, während einer Zugfahrt bei extremer Hitze über gesundheitliche Beschwerden – am Bahnhof Nebra wurde der Zug gestoppt. Die Lage eskalierte schnell zu einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV), der die örtlichen Rettungskräfte rasch an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.

Täglich

Der Newsletter für den Kyffhäuserkreis

Alle wichtigen Informationen aus dem Kyffhäuserkreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Unterstützung kam aus dem Kyffhäuserkreis: Zwölf ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes rückten mit vier Krankentransportwagen des Katastrophenschutz-Sanitätszuges aus – und übernahmen den Transport der Betroffenen in umliegende Krankenhäuser, informiert Andrea Hellmann vom Landratsamt.

Nur vier Tage später, am Montag, folgte der nächste überörtliche Einsatz – diesmal mit schwerem Gerät. Im Landkreis Altenburger Land brannte seit Samstag ein Tagebau bei Meuselwitz. Sechs Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Ebeleben machten sich mit dem Großtanklöschfahrzeug des Katastrophenschutzes sowie einem Mannschaftstransportwagen auf den Weg und unterstützten die dortigen Einsatzkräfte – vor allem beim Transport von Löschwasser in dem weitläufigen Gelände.

Im Altenburger Land unterstützten Kameraden der Feuerwehr Ebeleben die Einsatzkräfte.
Im Altenburger Land unterstützten Kameraden der Feuerwehr Ebeleben die Einsatzkräfte.© Landratsamt Kyffhäuserkreis/ Katastrophenschutz | Andrea Hellmann

Freiwillige Helfer beweisen erneut schnelle Einsatzbereitschaft

Mehr Themen aus dem Kyffhäuserkreis:

In beiden Fällen rückten die Freiwilligen innerhalb kürzester Zeit aus – trotz ihres ehrenamtlichen Engagements, das Einsatzbereitschaft rund um die Uhr bedeutet. Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) wird in der Pressemitteilung zitiert: „Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden, die wieder einmal gezeigt haben, dass wir uns jederzeit auf sie verlassen können.“

Die beiden Einsätze unterstreichen ihr zufolge, wie wichtig eine gut vernetzte Katastrophenschutzstruktur ist – denn Krisen machen an Landkreisgrenzen nicht halt.

red