Was als routinemäßige Verkehrskontrolle begann, entwickelte sich am Samstagnachmittag im Kyffhäuserkreis zu einem Einsatz, der Kräfte aus gleich drei Landkreisen auf den Plan rief.

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Gegen 16.35 Uhr wollten Polizeibeamte aus Sondershausen in der Keula einen Motorradfahrer anhalten. Doch statt zu stoppen, gab der Fahrer Gas – und flüchtete in Richtung Windeberg. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten den Mann schließlich auf der Landstraße 2041 nahe Windeberg.

Doch auch dann gab der 39-Jährige nicht auf: Er sprang vom Motorrad und versuchte, zu Fuß über ein angrenzendes Feld zu entkommen. Vergeblich – die Streife holte ihn ein und nahm ihn fest.

Festnahme nach Drogenkonsum und Waffenfund

Was die Beamten bei der anschließenden Überprüfung ans Licht brachten, ließ kaum Fragen offen, warum der Mann die Kontrolle so dringend vermeiden wollte. Er führte eine Schreckschusswaffe ohne entsprechende Erlaubnis sowie ein verbotenes Messer mit sich. Einen gültigen Führerschein besaß er nicht. Zudem räumte er den Konsum von Methamphetamin ein – ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht.

Und als wäre das nicht genug: Eine Abfrage ergab, dass gegen den Mann ein bundesweiter Haftbefehl vorlag – mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe.

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Für die weiteren Maßnahmen rückten Unterstützungskräfte aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sowie dem Eichsfeldkreis an. Der 39-Jährige wurde zunächst zur Blutentnahme gebracht und anschließend in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Motorrad und Waffen wurden sichergestellt.

red