Ein Firmenjubiläum mit viel Geschichte, großen Zukunftsplänen und einem Lied, das in Sondershausen wohl kaum fehlen durfte: Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ hat die K-UTEC AG Salt Technologies ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft, Kunden, Partnern sowie heutigen und ehemaligen Beschäftigten blickte das Unternehmen zurück und vor allem nach vorn.

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„Dieses Jubiläum ist weit mehr als eine Zahl. Es steht für drei Vierteljahrhunderte Wissen, Erfahrung und Verantwortung“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Heiner Marx. Hinter dieser Geschichte stünden vor allem „Menschen mit Ideen, Menschen mit Mut, Menschen mit Beharrlichkeit“.

Schirmherr der Feier war Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Er betonte in seiner Rede die Bedeutung der K-UTEC für Sondershausen und den Kyffhäuserkreis. Zu den Gästen gehörten außerdem Staatssekretär Mario Suckert, Landrätin Antje Hochwind-Schneider und Bürgermeister Steffen Grimm.

Ehrung für Lebenswerk

Bei Führungen, Live-Experimenten und einem Besuch des Traditionsmuseums konnten die Gäste am Nachmittag erleben, wie sich das Unternehmen entwickelt hat. Einen besonderen Moment bildete die Ehrung von Heinz Scherzberg für sein Lebenswerk. Voigt überreichte ihm den Ehrenbrief des Freistaates Thüringen. Eigentlich könnte Scherzberg seinen Ruhestand längst genießen. Doch auch mit 89 Jahren ist er der Kaliforschung und K-UTEC noch immer eng verbunden.

Voigt
Seit 65 Jahren prägt Heinz Scherzberg (links) die Kaliforschung in Sondershausen. Beim K-UTEC-Jubiläum wurde der 89-Jährige nun für sein Lebenswerk mit dem Ehrenbrief des Freistaates Thüringen geehrt. Ministerpräsident Mario Voigt überreichte ihm die Auszeichnung.© Ueberland.Studio | Adrian Liebau

Doch bei aller Rückschau richtete Marx den Blick auch auf die Zukunft. Sein Wunsch für Nordthüringen: „Neues Berggeschrey!“ Die Kalilagerstätten unter den Füßen der Menschen könnten erneut einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten. Auch künstliche Intelligenz soll künftig stärker in den Arbeitsprozessen der K-UTEC eingesetzt werden.

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Ganz ohne bergmännische Tradition endete der Geburtstag natürlich nicht: Gemeinsam sangen die Gäste das Steigerlied. Danach sorgten gutes Essen, viele Gespräche und die „Freaky Tones“ im Festzelt für Stimmung. Oder, wie Marx es zusammenfasste: „Dieses Jubiläum ist kein Schluss. Sondern ein neuer Meilenstein.“