Laufspaß zum Sommerausklang im Sondershäuser Schlosspark
Am Samstag wird es wieder sportlich im Sondershäuser Schlosspark: Zum 32. Mal findet der beliebte Stadtparklauf statt. Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen sind eingeladen, gemeinsam an den Start zu gehen und auf verschiedenen Strecken durch den herbstlichen Schlosspark zu laufen.

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Los geht es um 10 Uhr mit dem Bambinilauf über 500 Meter. Anschließend stehen Läufe über 1,2 Kilometer, 2,5 Kilometer, 5 Kilometer und 10 Kilometer auf dem Programm.
Der Start- und Treffpunkt befindet sich am Sportplatz der Kleingartenanlage „Fasanerie“ in der Hospitalstraße. Parkmöglichkeiten stehen direkt an der „Fasanerie“ zur Verfügung. Alternativ können Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch den Lohplatz zum Parken nutzen.
Kinder fahren kostenlos Bus
Die Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS) beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion zum Weltkindertag. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre können am Sonntag auf den Thüringer VGS-Linien VGS-484, VGS-494 und Linie 530 im auch im Kyffhäuserkreis kostenlos mitfahren. Der Weltkindertag bietet eine schöne Gelegenheit, gemeinsam mit der Familie etwas zu unternehmen und neue Ziele zu entdecken. Anregungen für interessante Ziele in Thüringen sowie die teilnehmenden Busunternehmen finden Familien unter anderem im Freizeit-Flyer sowie in der Ausflugsbroschüre von Bus & Bahn Thüringen im Internet unter www.bus-bahn thueringen.de/aktionen_termine/weltkindertag/.
Vortrag lädt zum Erkunden der Pflanzenwelt ein.
Wie sich die Welt der Pflanzen mit dem Handy erkunden lässt, erklärt Jana Wäldchen, unabhängige Forschungsgruppenleiterin am
Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena bei einem Vortrag im Festsaal vom Regionalmuseum Bad Frankenhausen am 29. September um 19 Uhr.
Wer beim Wandern eine Blume sieht und sich fragt, wie diese heißt, braucht kein Bestimmungsbuch mehr zu Rate ziehen. Es reicht, das Handy aus der Tasche zu nehmen und ein Foto zu machen. Den Rest übernimmt eine KI und die Arbeit zweier Forschungsinstitute, die ihre Expertise in technologischer Entwicklung und Botanik zusammengetan haben um die App „Flora Incognita“ zu entwickeln.
Die Entwicklung der App, das Training der KI und die technischen Raffinessen hinter der App verantwortet Prof. Patrick Mäder an der Technischen Universität Ilmenau. Am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena leitet Dr. Jana Wäldchen die Forschungsgruppe, die dafür sorgt, dass Pflanzenarten zuverlässig erkannt und die botanischen Grundlagen der App kontinuierlich weiterentwickelt werden. Doch Flora Incognita kann weit mehr als Pflanzen bestimmen.
Die App ist kostenlos, werbefrei, in über 30 Sprachen verfügbar und wurde bereits über zehn Millionen Mal heruntergeladen. Über 30.000 Pflanzensteckbriefe laden zum Erkunden ein, die eigenen Pflanzenfunde werden in einem digitalen Herbarium gespeichert, und die interaktive Kartenansicht weckt Erinnerungen an die Erkundungen im Garten oder Sommerurlaub. Abzeichen belohnen für das Finden vieler Pflanzen, und Citizen-Science-Projekte laden dazu ein, nicht nur die eigene Neugier zu befriedigen, sondern auch Daten für Forschungsprojekte zu sammeln.
Diese Daten eröffnen der Wissenschaft ganz neue Möglichkeiten. „Pflanzen werden vor allem dann fotografiert, wenn sie blühen“, erklärt Jana Wäldchen. Millionen von Beobachtungen ermöglichen es ihrem Forschungsteam unter anderem, Veränderungen der Blühzeiten über viele Jahre hinweg zu dokumentieren – in Deutschland ebenso wie in weiten Teilen Europas. Und Millionen Pflanzenfunde geben Aufschluss über die Beschaffenheit von Böden in europäischen Städten.
Für Jana Wäldchen ist der Vortrag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen ein echtes Heimspiel, denn sie ist in dieser Stadt zu Hause, kennt die Steppenrasen des Kyffhäusers wie ihre Westentasche.
Sie lädt ein, hinter die Kulissen der beliebten App zu schauen. Erfahren Sie, wie die automatische Bestimmung funktioniert, welche Forschungsfragen noch Antworten suchen und wohin die Flora-Reise in den nächsten Jahren hingehen soll.
Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Heimspiel Wissenschaft“. Sie bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Wurzeln in ländlichen Regionen zurück in ihre Heimatorte. Dort berichten sie aus ihrer Forschung, geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, welche spannenden Bezüge es zu unserem Alltag gibt.
Wir laden sehr herzlich zu diesem Vortrag ein.
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„Mühlen an der Bebra“ – Geschichte eines lebendigen Wasserlaufs
Einen weiteren Einblick in die regionale Geschichte bietet der Vortrag „Mühlen an der Bebra“ am 24. September um 15 Uhr im Trausaal vom Rathaus in Sondershausen. Gästeführerin Edith Baars nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigt, welche Bedeutung die Bebra über Jahrhunderte für das Leben und die Entwicklung der Region hatte.
Entlang des kleinen Nebenflusses der Wipper entstanden einst zahlreiche wassergetriebene Mühlen. Im Bereich des Ortsteils Bebra nutzten bis zu 13 Mühlen die Wasserkraft des Baches, darunter Getreidemühlen, Sägewerke und Schmieden. Der Vortrag zeigt, wie eng Natur, Technik, Handwerk und Alltag früher miteinander verbunden waren und welche Rolle die Bebra für die wirtschaftliche Entwicklung spielte.
Die Teilnahme kostet 7 Euro. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Anmeldungen für den Vortrag und weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen gibt es in der Stadtinformation Sondershausen unter Telefon (03632) 622822 oder per E-Mail an stadtinfo@sondershausen.de.
red




