In diesem Jahr wurde bis Ende August im Kyffhäuserkreis kein Fall einer durch Zecken übertragenen Krankheit gemeldet. Das berichtet die Krankenkasse Barmer und beruft sich dabei auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Im Vorjahreszeitraum waren drei Borreliose-Fälle und eine FSME-Infektion bekannt geworden.

Täglich
Der Newsletter für den Kyffhäuserkreis
Alle wichtigen Informationen aus dem Kyffhäuserkreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Eine Entwarnung gibt die Krankenkasse freilich dennoch nicht: „Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv“, sagt Peter Behrschmidt, Geschäftsführer der Barmer im Kyffhäuserkreis. Wer also in der Natur unterwegs war, der sollte sich weiterhin gründlich absuchen und gefundene Zecken schnell entfernen. Die Einstichstelle sollte danach in den folgenden Wochen beobachtet werden. Bei einer ringförmigen Rötung, aber auch bei Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopf- und Gliederschmerzen empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt. Borreliose lässt sich mit Antibiotika behandeln, gegen FSME gibt es eine Impfung, aber kein Medikament.
Mehr Themen aus dem Kyffhäuserkreis:
- Tödlicher Unfall auf der B4: Opel-Fahrer stirbt – Zwölfjährige schwer verletzt
- „Bedeutung von Bargeld nimmt ab“: Zwei SB-Standorte der Sparkasse im Kyffhäuserkreis schließen
- Zwiebelmarkt in Artern und 15 weitere Tipps für das Wochenende
- Große Auszeichnung für Aushängeschild trotz offener Zukunft
- Kult-Erbsensuppe: Beim Küchenzug in Oldisleben kocht die nächste Generation
Der Kyffhäuserkreis ist selbst kein FSME-Risikogebiet, insgesamt 13 andere Thüringer Landkreise aber schon.




