In den vergangenen Monaten registrierte die Thüringer Polizei fast täglich Betrugsversuche zum Nachteil älterer Menschen. Obwohl einige Betrugsmaschen, wie zum Beispiel der Enkeltrick, schon gut bekannt sind, haben die Betrüger immer wieder Erfolg und ergaunern jede Menge Geld. Auch weil sie sich immer wieder neue Maschen einfallen lassen. Meist erfolgt die erste Kontaktaufnahme per Telefon oder über den Messenger-Dienst WhatsApp.

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Die Nordhäuser Polizei nennt dazu konkrete Zahlen. „Mit 966 Fällen liegt die LPI Nordhausen beim Telefontrickbetrug im Jahr 2023 thüringenweit an zweiter Stelle“, heißt es in der öffentlichen Kriminalstatistik. Durchschnittlich 81 Personen erstatten monatlich deshalb Anzeige. Durch diese Taten sei im vergangenen Jahr ein Gesamtschaden in Höhe von rund 606.000 Euro entstanden, heißt es weiter.

Was kann präventiv dagegen getan werden? „Enkeltrick und Schockanrufe - nicht mit uns“ - unter diesem Motto veranstaltet die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen (SWG) in Zusammenarbeit mit der Landespolizeiinspektion Nordhausen eine Präventionsveranstaltung. Am Mittwoch, 24. Juli, um 10 Uhr wird Kriminalhauptkommissar Steffen Ritschel im großen Saal des Begegnungszentrums „Nordhaus“ über die gängigsten Betrugsmaschen informieren und Informationsmaterial verteilen.

„Das Durchschnittsalter unserer Mieter liegt bei 56 Jahren, wobei die Altersgruppe zwischen 61 und 70 Jahren die größte Gruppe darstellt. Uns ist es wichtig, dass unsere älteren Mieter, die am häufigsten Opfer von Telefonbetrügern werden, gut über die Betrugsmaschen informiert sind und im besten Fall Betrugsversuche erkennen“, lädt SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan alle Interessierten zu der Veranstaltung ein.

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