Unter dem Motto „Hat Deutschland Ladepower?“ nehmen derzeit die Mitglieder des ACE-Kreisclubs Thüringen Nord Schnell-Ladestationen an Autobahnen und Bundesstraßen unter die Lupe. Bundesweit überprüfen 700 Ehrenamtliche des ACE rund 190 Anlagen hinsichtlich angebotener Ladeleistung, Bezahloptionen, Bedienbarkeit, Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit und Service-Qualität.

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ACE-Kreisvorsitzender Jörg Lorenz und ACE-Regionalbeauftragter Falk Hoffmann überprüften jetzt drei Schnell-Ladestationen an der A 38 (Autohof am Helmeberg bei Werther), der A 71 (Autohof Leubinger Fürstenhügel bei Sömmerda) und an der B 247 (Autohof Ernemannstraße bei Leinefelde-Worbis).
 

Jörg Lorenz fasst die Ergebnisse zusammen: „Mit unseren Tests in der Region, die vor allem auf die Service-Qualität und die Familienfreundlichkeit der Anlagen abzielen, sind wir sehr zufrieden. Alle drei Anlagen haben bestanden.“ Die Schnell-Ladestandorte am Leubinger Fürstenhügel und am Autohof bei Werther sogar mit dem Prädikat „Exzellent“. Der Ladestandort am Autohof Werther glänzt mit zwölf Ladepunkten, zehn davon mit mehr als 300 kW Ladeleistung.

Es gibt für die Ladepause an allen getesteten Orten WCs, ein gastronomisches Angebot, Sitzmöglichkeiten, flächendeckende Beleuchtung und Mülleimer. Sauberkeit und Sicherheit sind nirgends zu bemängeln. Ganz ohne Mängel kommen die Anlagen dennoch nicht aus. So gibt es an keinem Ladestandort einen ausgewiesenen barrierefreien Parkplatz. Auch eine Überdachung ist nicht vorhanden. Bei Regenwetter wird das Anschließen des Ladekabels dann eine feuchte Angelegenheit.

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red