Es ist wieder passiert. Eine Frau sucht Liebe und landet in den virtuellen Armen eines Ganoven. Das böse Erwachen bleibt ihr nicht erspart. Jetzt beschäftigt dieser Betrug mit vorgetäuschter Liebe die Polizei im Südharz.

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Polizeisprecherin Steffi Schwan schildert den Fall: Eine fast 40-jährige Frau knüpft über eine Internetplattform Kontakt zu einem offensichtlichen Mann, mit dem sie über weitere Messenger-Dienste Nachrichten austauscht. Die Frau aus dem Südharz ist voller Hoffnung.

Es entsteht eine gewisse Zuneigung. Der Unbekannte kündigt seinen ersten Besuch an. Aber er hat ein paar Probleme, die er erst noch lösen muss. Der Mann bittet um Hilfe. Dabei geht es um Geld.

Die Frau tappt in die Falle. Sie überweist dem Mann eine höhere Geldsumme – unter anderem auf ein Konto der Western Union Bank. Zuvor nimmt die Arglose einen Kredit in fünfstelliger Höhe auf. Sie vertraut auf die versprochene Rückzahlung des Geldes. Und die Frau wird bitter enttäuscht. Seit dem Erhalt des Geldes ist der Mann nicht mehr erreichbar.

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red