Der Landkreis Nordhausen treibt seine Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) voran, berichtet Jessica Piper, Sprecherin des Landratsamtes. Dazu habe die Kreisverwaltung eine spezielle Schulung zur fachgerechten Bergung von kontaminierten Wildschweinkadavern organisiert.

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„Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein unserer proaktiven Krisenvorbereitung“, erklärte Dirk Schimm (parteilos), Zweiter Beigeordneter des Landkreises. „Im Ernstfall müssen wir schnell und effektiv handeln können, um eine Ausbreitung der Tierseuche sowie eine Übertragung auf die Hausschweinbestände im Landkreis zu verhindern. Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich, verursacht aber umfangreiche Einschränkungen und wirtschaftliche Schäden für Halter, Landwirte und den Handel.“

Durch das Veterinäramt erfolgt eine verstärkte Beprobung auf das Virus der ASP sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen. Experten betonen, dass eine rasche und sichere Kadaverbeseitigung entscheidend ist, um Infektionsketten zu unterbrechen. So demonstriere der Landkreis „seine Entschlossenheit, für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein“, sagt Dirk Schimm.

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red