Diesmal feierte der Osteröder Schützenverein 1897 sein Schützenfest erst im September. Und nicht im Beisein der befreundeten Schützenvereine, was „keine einfache Entscheidung war“, erklärt Vereinssprecherin Angelika Engler. Ausfallen lassen war für die Schützen keine Option. „Also musste eingespart werden.“

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Die Mitglieder legten einen Kranz (gesponsert vom Ortschaftsrat) zum Gedenken an die Opfer der zwei Weltkriege an der Kirche in Osterode nieder. Anschließend ging es zum Schützenhaus, um das Königspaar 2023 zu verabschieden.

Diethmar Strohmeyer als Vertreter des Nordhäuser Schützenkreises nahm im Auftrag des Thüringer Schützenbundes Ehrungen für besondere Verdienste vor. Schießsportleiter Karsten Manz gab die besten Schützen bekannt. Das Ergebnis war knapp. Eine digitale Scheibenauswertemaschine musste hinzugezogen werden, um eine korrekte Bewertung zu ermitteln.

Im Preisschießen gewinnen Talea Kotainy und Klaus Heinemann

Brigitte Sauerland und Bernd Fuhrmann sind das neue Schützenkönigspaar. Angelika Engler wurde als 1. Prinzessin gekürt, Barbara Heinemann als 2. Prinzessin. Bei den Herren schaffte es Winfried Engler zum 1. Ritter und Hans Mönnich zum 2. Ritter. Beim OSV gilt eine besondere Regel. Die frisch gekürten Königspaare sind die darauffolgenden drei Jahre gesperrt, so dass sie es nur bis zu den Prinzessinnen- oder Ritter-Titeln schaffen können.

Beim Preisschießen der Damen war Talea Kotainy die beste Schützin, gefolgt von Brigitte Sauerland und Angelika Engler. Den ersten Platz bei den Herren belegte Klaus Heinemann. Ihm folgte Torsten Müller auf Rang zwei. Bernd Fuhrmann wurde Dritter.

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red