Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) in Nordhausen will angesichts einer sinkenden Nachfrage einige ihrer studentischen Appartements in moderne Wohnungen umbauen. So sollen auch anderen Interessenten zusätzliche Angebote gemacht werden können, teilte die WBG in einer Pressemitteilung weiter mit.

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Nach wie vor sei eine hohe Vermietungsquote von mehr als 97 Prozent zu verzeichnen, erklärte WBG-Vorstand Sven Dörmann bei der jüngsten Vertreterversammlung. Dies liege unter anderem an der Vermietung von Wohnungen an aktuell rund 250 ukrainische Familien.
Die WBG Südharz ist mit rund 7000 Wohnungen der größte Vermieter im Landkreis. Für das kommende Jahr sind Investitionen von mehr als zwölf Millionen Euro geplant. Dabei will man sich weiterhin auf die Bestandspflege konzentrieren: Strangsanierungen stehen ebenso an wie der Bau weiterer Balkone. Auch die wohnbegleitenden Dienstleistungen will die WBG ausbauen. Die Betreibung eines eigenen Glasfasernetzes, die Fernwärmeversorgung in Bleicherode und Heringen sowie eigene Produkte zur Gas- und Stromversorgung oder gute Internetvertragsangebote zählt die WBG zu ihren „Kernaufgaben“.
Moderate Mieterhöhungen für einige Wohnungen
In diesem Jahr wurden alle geplanten Baumaßnahmen fristgerecht und unter Einhaltung des jeweiligen Budgets realisiert. Kosten insgesamt: rund elf Millionen Euro. Vorstand Steffen Loup zufolge habe man „trotz vorherrschender Krisen solide gewirtschaftet“.
Unter anderem wegen der „weiterhin extremen Kostenentwicklung in den Baugewerken“ sind auch im kommenden Jahren „moderate Mieterhöhungen“ geplant. „Wir nehmen uns Wohngebiet für Wohngebiet vor“, erklärte Sven Dörmann und wies auf das Ziel hin, im jeweiligen Gebiet alle Genossenschaftsmitglieder gleich zu behandeln. In diesem Jahr sei bei den Betroffenen die Miete im Schnitt um acht Prozent gestiegen. Nach einer Mietsteigerung garantiere die WBG aber fünf Jahre lang Preisstabilität.
Wegen der Zinsentwicklung auf den internationalen Finanzmärkten wurden die Zins-Konditionen der WBG-Inhaberschuldverschreibungen im Angebot „Wohnen & Sparen“ leicht nach unten korrigiert. Trotz dieser Anpassung sei das Sparen innerhalb der Gemeinschaft der Genossenschaft mit bis zu 2,7 % immer noch sehr attraktiv, so Loup.







