Der DRK-Betreuungszug hat in der früheren Feuerwache in der Albert-Traeger-Straße von Nordhausen sein neues Domizil gefunden. Die 23 Kameradinnen und Kameraden haben mit ihrer Fahrzeugtechnik das Gebäude bezogen und können nun die volle Einsatzbereitschaft gewährleisten. Monatelang hatte es leer gestanden, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte im Frühjahr 2023 in den Neubau an der Zorgestraße gezogen war.

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Trockene und großzügige Funktionsräume, ordentliche hygienische Zustände, bessere Lagerbedingungen für die vorzuhaltenden Lebensmittel und ein zentraler Technikstandort: All das wissen die DRK-Fachkräfte sehr zu schätzen. Lange war dies anders für sie. Seit 1992 hat der Landkreis dem Fachdienst immer wieder verschiedene Objekte zugewiesen.

Anfangs fand der Betreuungsdienst auf dem Katastrophenschutzgelände Am Salzagraben Platz, später auf dem ausgedienten Hubschrauberhangar auf der Darre sowie in zwei Objekten auf dem Gelände Am Schorfe. „All diese Objekte waren nicht für eine ordnungsgemäße Unterbringung der Einsatzkräfte und der Technik geeignet“, resümiert das DRK in einer Pressemitteilung. Gerade weil die Technik aus Platzgründen dezentral untergebracht war, verlängerte sich im Schadensfall die Zeit bis zur Einsatzbereitschaft.

Auch jenseits der Landesgrenzen hilft der Betreuungszug

Die technische Ausstattung des Betreuungszugs hat sich in den zurückliegenden Jahren stetig verbessert. Die Fahrzeugtechnik umfasst inzwischen zwei Gerätewagen für Betreuung und Verpflegung, einen Modulfeldkochherd und einen Mannschaftstransportwagen Crafter. Sie ermöglicht nun ein weitgehend autarkes Arbeiten in Einsätzen.

Im Februar 1992 hatte sich eine Handvoll Rotkreuzler getroffen, um in Nordhausen einen Betreuungsdienst aufzubauen. Das war im Zuge der Neuausrichtung des Katastrophenschutzes notwendig. Seitdem hat sich der DRK-Betreuungsdienst Nordhausen zu einem zuverlässigen Partner bei der Bewältigung von Großeinsätzen auf kommunaler Ebene entwickelt.

Auch auf Landes- und Bundesebene waren die Kameradinnen und Kameraden schon mehrfach bei Hochwasserlagen eine große Hilfe. „Diese Zuverlässigkeit ist das Ergebnis stetiger Ausbildung und dem Erwerb von Zusatzqualifikationen wie Funk-, Maschinisten– oder Feldkochausbildung“, lobt Zugführer Dieter Wenzel das Engagement seiner Mitstreiter.

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red