Eine großflächige Einstellung des Busverkehrs im Landkreis Nordhausen und ein Verschieben dringend nötiger Investitionen haben Stadt- und Kreistag kurzfristig abgewendet. Beide Gremien machten den Weg dafür frei, dass im Wirtschaftsplan der Nordhäuser Verkehrsbetriebe jetzt ein maximaler Ausgleichsbetrag des Landkreises von nunmehr rund 5,43 Millionen Euro eingeplant ist. Andernfalls wäre die Gesamtliquidität der Verkehrsbetriebe für 2025 nicht mehr gesichert gewesen.

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Bislang war von 4,9 Millionen Euro als Maximalsumme vom Landkreis die Rede gewesen. Hintergrund der Erhöhung dieses Betrags ist, dass den Verkehrsbetrieben eine eingeplante halbe Million Euro aus dem Nachteilsausgleich für das Deutschlandticket fehlt.

Insgesamt hatte das kommunale Unternehmen 1,8 Millionen Euro begehrt, wobei 80 Prozent im ersten Schritt fließen sollten. Dass der Freistaat letztlich nur knapp 900.000 Euro gab, also nur 55 Prozent der Gesamtsumme, habe an „nicht ausreichend zur Verfügung“ stehenden Mitteln gelegen, soll das Thüringer Infrastrukturministerium dem Landkreis mitgeteilt haben.

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kmü