Der zweite Weihnachtsfeiertag endete für drei freiwillige Feuerwehren und die Nordhäuser Berufsfeuerwehr am frühen Abend mit einem Brand-Einsatz. Der Feuer-Alarm ertönte am Donnerstag um 17.35 Uhr in Niedersachswerfen. In der Albertstraße bestand der Verdacht eines Wohnhausbrandes.

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Die freiwilligen Feuerwehren aus Niedersachswerfen, Ilfeld und Harzungen eilten zum Brandort. Zur Unterstützung kam auch die Nordhäuser Berufsfeuerwehr mit ihrer DLK (Drehleiter mit Rettungskorb). Insgesamt waren es 30 Kameraden. Beamte der Nordhäuser Landespolizei-Inspektion waren ebenso im Einsatz.

Kabelbrand im Keller

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute quoll Rauch aus dem Keller des Einfamilienhauses. Zwei Trupps unter Atemschutz betraten das Wohngebäude. Im Keller konnten sie die Brandstelle ausmachen. Dort brannte ein Tiefkühlschrank. Dieser konnte durch die Einsatzkräfte zügig abgelöscht und aus dem Gebäude transportiert werden. 

Im Keller kam es zu Beschädigungen des Wand- und Deckenbereichs. Mithilfe einer Wärmebildkamera suchten die Feuerwehren den Brandort nach Glutnestern ab.

Gasleitung in unmittelbarer Nähe

Gefährlich war der Einsatz, da sich in unmittelbarer Nähe des Brandes eine Gasleitung befand. Nachdem das Gebäude belüftet worden war, konnten die Anwohner ihre Wohnungen wieder nutzen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit geht man von einem technischen Defekt an dem Gerät aus, wodurch der Brand ausgelöst wurde. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit mindestens 5000 Euro.

Für die Sachswerfer Feuerwehr war es bereits der 70. Einsatz in diesem Jahr, für die Ilfelder Truppe auch schon der 66. seit Jahresbeginn.

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red