Einen außergewöhnlichen Polizei-Einsatz nach einer nicht nachvollziehbaren Reizgas-Attacke gab es am Sonnabend im Einkaufszentrum in der Nordhäuser Bahnhofstraße. Es war 17.15 Uhr, als die Beamten des Inspektionsdienstes alarmiert und in die Südharz-Galerie gerufen wurden.

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Wie die Polizisten erfuhren, war es dort nur wenige Minuten zuvor zum Einsatz von Reizstoffen gekommen. Zeugen schilderten den Beamten, was vorgefallen war.

Demnach waren zwei Männer durch die Galerie gelaufen und sprühten plötzlich aus bisher unerfindlichen Gründen Reizgas in ein Geschäft für Damen-Mode.

Wer waren diese Täter? Die Polizei beantwortet diese Frage mit den Worten: „Einer vagen Beschreibung zufolge vermutlich mit Migrationshintergrund. Eine detaillierte Beschreibung wurde nicht abgegeben.“ Nach ihrer Attacke sind die beiden Männer geflüchtet.

Rettungsdienst muss sich um die zwei verletzten Frauen kümmern

Wohin die Täter nach dem Verlassen der Südharz-Galerie gelaufen sind, ist nicht bekannt.

Opfer der Attacke sind zwei Frauen. Diese beiden Damen, 50 und 20 Jahre alt, erlitten infolge des versprühten Reizstoffes Atemwegsreizungen und damit verbundene Hustenattacken, die noch vor Ort durch eingesetzte Rettungskräfte behandelt werden konnten.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts auf gefährliche Körperverletzung auf. Ihre Ermittlungen dauern an.

Um die Täter zur Verantwortung ziehen zu können, hofft die Polizei auch auf weitere Zeugen-Aussagen. Wem sind die zwei Männer kurz nach 17 Uhr beim eiligen Verlassen der Südharz-Galerie aufgefallen?

Wer Hinweise geben kann, die zur Aufklärung der Tat beitragen, wird gebeten sich bei der Nordhäuser Polizei unter Telefon: 03631 / 960 zu melden.

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red