Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Landkreis Nordhausen gestiegen, berichtet die Krankenkasse DAK-Gesundheit. Demnach mussten allein im Jahr 2023 genau 29 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

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Aktuelle Auswertungen des Statistischen Landesamtes in Thüringen zeigen, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 32 Prozent gestiegen ist. Damit verhält sich die aktuelle Entwicklung in der Region um Nordhausen gegenteilig zum thüringischen Trend. Im Freistaat wurden im Jahr 2023 insgesamt 423 Jungen und Mädchen mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das sind 16 Prozent weniger als im Vorjahr (505 Betroffene).
Auffallend: Hoher Anteil der männlichen Jugendlichen
Das Rausch-Trinken bei Schülern bleibt ein relevantes Problem. Auffällig ist im Landkreis Nordhausen vor allem der hohe Anteil männlicher Jugendlicher in der Altersspanne der 15- bis 19-Jährigen.
„Bedauerlicherweise ist in unserer Region eine Zunahme bei betroffenen Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen“, sagt Andrea Fischer von der DAK-Gesundheit in Nordhausen. „Prävention und Aufklärung sind enorm wichtig, um diese Schüler vom gesundheitsgefährdenden Rausch-Trinken abzuhalten. Wir wollen erreichen, dass Krankenhausbehandlungen aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum nicht wieder ansteigen. Deshalb setzen wir in der Region unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort und bringen das wichtige Thema in den Schulalltag.“
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2025.
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red




