Einen schrecklichen Vorfall gab es am Mittwochmorgen auf der Strecke der Regionalbahn zwischen Nordhausen und Erfurt. Am Haltepunkt in Großfurra lag ein Mann im Gleis. Die Bahn erfasste ihn, berichtet die Bundespolizei.
Der Mann hat bei diesem Bahnunfall schwere Verletzungen davongetragen.
Um 5.44 Uhr wurde die Bundespolizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Regionalbahn, die von Nordhausen in Richtung Erfurt unterwegs war, trotz sofort eingeleiteter Bremsung eine im Gleis liegende Person erfasst hatte. Der Mann hat dort auf einer Matratze im unmittelbaren Gefahrenbereich gelegen. Zu diesem Zeitpunkt soll die Bahn ein Tempo von 40 Kilometern pro Stunde gehabt haben.

Die eingleisige Strecke wurde sofort gesperrt. Im Zug befanden sich zwei Bundeswehrangehörige, die als Ersthelfer tätig wurden. Das männliche Unfallopfer war lebend zwischen Gleisen und Zug eingeklemmt, konnte aber durch den gemeinsamen Einsatz mit den Blaulichtkräften geborgen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Ersten Informationen nach erlitt der 38-jährige Deutsche mehrere Frakturen.
Aufgrund des Unfalls war auf der betroffenen Strecke zwischen 5.44 und 7.10 Uhr kein Zugverkehr möglich. Die elf Reisenden im Zug blieben äußerlich unverletzt. Eine Frau musste jedoch aufgrund des Geschehens medizinisch versorgt werden, berichtet die Polizei. Warum der Mann im Gleis gelegen hat, wird Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.
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red


