Das Quartier Hufelandstraße am nördlichen Stadtrand von Nordhausen steht vor einer Rundum-Kur. Los geht es schon nächsten Monat mit dem Block 5-8. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) will bis Ende März 2026 rund 3,4 Millionen Euro in das Vorhaben investieren. Nach schon erfolgter Strangsanierung steht nun die energetische Erneuerung der Gebäudehülle an.

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Der Block 1 bis 4 soll ab Februar 2026 energetisch saniert werden. Gleiches folgt bei Hufelandstraße 9 bis 12 ab Frühherbst 2026. Mehr noch: Dort sind auch barrierefreie Grundrissänderungen geplant sowie der Einbau einer Fußbodenheizung und eines Aufzugs. Deshalb soll dieser Block zuvor leer gezogen werden.
Breite Balkone mit barrierearmem Zugang
Am DDR-Plattenbau Hufelandstraße 5-8 mit seinen 40 Wohnungen werden ab Ende Februar die alten Balkone zurückgebaut und ab September durch tiefere und wohnungsbreite Balkone ersetzt. In der Zwischenzeit - ab Ende April - werden die Fenster getauscht. Wie schon im Ossietzky-Quartier setzt die SWG auch hier auf regionale Wertschöpfung: Die dreifachverglasten Fenster kommen aus Zorge, das Glas selbst aus Nordhausen. Recycelt werden die alten Fenster in Herzberg am Harz.
Parallel erhält die Fassade ein Wärmedämmverbundsystem und eine neue Dachabdichtung. Zusätzlich werden Kellerdecke und Dachdrempelgeschoss gedämmt. Der Zugang zum Wohnblock wird im Erdgeschoss barrierefrei. Nicht zuletzt werden die Treppenhäuser gemalert, wird die Beleuchtung auf LED umgestellt.
„Neben der Wohnwertsteigerung ist unser Ziel, die Nebenkosten für die Mieter durch die energetische Sanierung zu senken. Natürlich können wir mit der Modernisierung auch die CO2-Bilanz des Gebäudes deutlich verbessern“, sagt SWG-Chefin Inge Klaan.
Ein Puzzlestein dabei ist auch die Haustechnik: Neben der Fernwärme, über die das Quartier bereits versorgt wird, soll eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft helfen, eben diese für die Warmwasseraufbereitung einzusparen. Wie am Ossietzky-Hof wird auch in der Hufelandstraße ein energiesparendes Lüftungskonzept umgesetzt, über das ein stetiger Luftwechsel in den Wohnungen erfolgt. „Wärme aus den Wohnungen geht nicht verloren, sondern wird durch einen Wärmetauscher dem Warmwassersystem zurückgeführt“, erklärt SWG-Projektleiter Karsten Grüneberg. Um auch beim Strom Nebenkosten einzusparen, ist auf dem Dach eine Photovoltaikanlage geplant.
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red







