Am 1. April treten die neuen Tarife für den Stadtverkehr der Verkehrsbetriebe Nordhausen in Kraft. „Die Preise für alle Fahrscheinarten werden angepasst und angehoben. So kostet zum Beispiel ein Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 nun 2,30 Euro statt bisher 2,10 Euro“, teilt Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen, am Mittwoch mit.

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„Die Erhöhung der Einnahmen ist für unser Unternehmen wichtig und unumgänglich, um zumindest einen kleinen Teil der gestiegenen Kosten, besonders für Diesel, Strom sowie Personal- und Material, auszugleichen“, erklärt Schwarz. Den Fahrgästen soll auch in Zukunft „ein attraktiver ÖPNV“ angeboten werden. „Unser Ziel ist es, die Mobilität der Einwohner zu erhalten. Ohne Preisanpassung ist dies leider nicht möglich“, so der Geschäftsführer weiter.
Gleichzeitig mit den neuen Tarifen für den Stadtverkehr treten auch neue Tarifbestimmungen für den Stadt- und Regionalverkehr in Kraft, die sich nun zum Teil an den Verkehrsverbund Mittelthüringen anlehnen. Folgende Änderungen sind vorgesehen:
Der Verkauf unentwerteter Fahrausweise des alten Tarifs erfolgt bis einen Tag vor Tarifänderung. Der letztmögliche Gültigkeitsbeginn von Zeitkarten ist der Tag vor Tarifänderung. Zeitkarten mit erstem Gültigkeitstag ab Tarifänderung werden zum neuen Tarif ausgegeben.
Alle tariflich unveränderten Fahrausweise können weiterhin genutzt werden. Unentwertete Fahrausweise des alten Tarifs können bei Tariferhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Tarifwechsel abgefahren werden, danach verlieren diese Fahrausweise ihre Gültigkeit.
Ab diesem Zeitpunkt können diese Fahrausweise innerhalb von drei weiteren Monaten durch Nachlösen in den gültigen Tarif umgetauscht werden. Nach diesen weiteren drei Monaten ist kein Umtausch mehr möglich.
Deutschlandticket ist günstige Alternative
Für alle Einwohner des Landkreises, die mehrmals pro Woche mit Bussen und Bahnen unterwegs sind und zum Beispiel zwischen den Gemeinden und der Kreisstadt pendeln, bietet das Deutschlandticket für 58 Euro eine günstige Alternative zu Einzelfahrscheinen.
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„Schon ab zwei Hin- und Rückfahrten mit drei Teilstrecken pro Woche lohnt es sich zu überlegen, auf das Deutschlandticket umzusteigen“, rät Franziska Bernsdorf von den Verkehrsbetrieben. Mit diesem monatlich kündbaren Abo können Fahrgäste ohne Ausschlusszeiten zusätzlich den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen. Die Nordhäuser Verkehrsbetriebe empfehlen den Kauf über die VBN-Mobil-App.
red




