Wohin an Ostern im Kreis Nordhausen? Unsere Redaktion hat 7 Tipps gesammelt.

1. Burgruine Ebersburg: Romantische Entdeckung

Nach circa 15 Minuten Fußmarsch ist die Burgruine der Ebersburg erreicht.
Nach circa 15 Minuten Fußmarsch ist die Burgruine der Ebersburg erreicht.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Oberhalb von Herrmannsacker thront die Burgruine der Ebersburg. Sicht- und begehbar hat das Denkmal der Verein für lebendiges Mittelalter gemacht. Nach einem steilen Anstieg vom Parkplatz am Fuße der Ebersburg gelangen Wanderer nach etwa 15 Minuten zum Eingang der Burgruine. Am Ostersonntag, 20. April, findet in der Zeit von 11 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände das bei Familien sehr beliebte Ostereiersammeln statt. Für die Besucher gibt es Kaffee, Kakao, Kuchen, figürliches Ostergebäck (auch zum Verschenken) sowie niedliche Osterplüschtiere. Von Nordhausen ist die Ebersburg per Auto circa 15 Minuten entfernt.

2. Affenwald Straußberg: Affiger Ausflugsspaß

Zahlreiche Kattas können Besucher im Affenwald antreffen.
Zahlreiche Kattas können Besucher im Affenwald antreffen.© Archiv | Dirk Bernkopf

Tierisch wird es im Affenwald Straußberg, das von Nordhausen gerade einmal 20 Fahrtminuten per Auto entfernt ist. Auf dem 4 Hektar großen Gelände zwischen Kleinfurra und Straußberg laufen Berberaffen, Kattas und Schwarzweiße Varis umher. Da die Tiere Begegnungen mit Menschen gewohnt und zutraulich sind, kann es schon mal passieren, dass ein kleiner, übermütiger Katta auf die Schultern oder den Schoß springt. Auch Kängurus sind in dem Gehege unterwegs. Außerdem gehört eine Sommerrodelbahn zum Angebot, eine Fahrt kostet allerdings extra.

  • Wo? Sondershausen (Thüringen), Unterer Straußberg 6
  • Öffnungszeiten: Zwischen 1. April und 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr
  • Kontakt: www.affenwald.info

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3. Traditionsbrennerei Nordhausen: Korngeschichte erleben

In der Nordhäuser Traditionsbrennerei gibt es nicht nur die Rohstoffe der Kornherstellung zu entdecken.
In der Nordhäuser Traditionsbrennerei gibt es nicht nur die Rohstoffe der Kornherstellung zu entdecken.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Seit 1507 wird in Nordhausen Korn gebrannt. Die Traditionsbrennerei führt diese Tradition fort. In der liebevoll restaurierten, 100 Jahre alten Brennerei lernen Besucher die Geschichte und die Technologie des Kornbrennens in der deutschen Kornhochburg ausführlich kennen. Empfehlenswert ist die Teilnahme an einer Führung, die Dienstag bis Sonntag um 14 Uhr angeboten wird. Nach dem Besuch des Fasskellers und der Museumsräume folgt die Verkostung der hauseigenen Produkte, die auch im Hofladen gekauft werden können.

4. Ahornpark Ilfeld: Magischer Ort

Der Ilfelder Ahornpark verzaubert Besucher sofort.
Der Ilfelder Ahornpark verzaubert Besucher sofort.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Am Rande von Ilfeld versteckt sich am Waldrand eine Sammlung von etwa 300 verschiedenen Ahornbäumen, jeder einzigartig und faszinierend, wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Betritt man den Ahornpark, ist man verzaubert von der Vielfalt und Schönheit der Bäume. Seit 2014 kümmern sich die Mitglieder des Ahornparks Ilfeld liebevoll um diesen magischen Ort, pflegen ihn und bewahren seine Schönheit für kommende Generationen. Am 19. April findet können ab 11 Uhr etwa 360 Ostereier gesucht und gefunden werden. Zudem gibt es eine Sonderstempelstelle der „Harzer Wandernadel“.

  • Wo? Ilfeld, Obertor 46
  • Öffnungszeiten: Dienstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13 bis 16 Uhr, Mittwoch 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr
  • Kontakt: www.harztor.de

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5. Schlossmuseum Heringen: Zeitreise ins älteste Dorf Thüringens

Der Archäologie der Goldenen Aue widmet sich die Dauerausstellung im Heringer Schlossmuseum.
Der Archäologie der Goldenen Aue widmet sich die Dauerausstellung im Heringer Schlossmuseum.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Seit fast sechs Jahren ist das 1. Obergeschoss des Schlosses in Heringen der Archäologie der Goldenen Aue gewidmet. Die erlebnisorientierte Ausstellung des Schlossmuseums entführt Besucher auf eine Zeitreise ins älteste Dorf Thüringens, wo man an verschiedenen Stationen Objekte anfassen und selbst ausprobieren darf. In der 2. Etage dreht sich alles um die Burg- und Schlossgeschichte und im 3. Obergeschoss um Fürstin Clara von Schwarzburg-Frankenhausen. Im Erdgeschoss befindet sich seit neuestem das Museumscafé. Führungen gibt es nach Anmeldung.

6. Aussichtsturm Rüdigsdorfer Schweiz: Brücke in die Natur

EINWEIHUNG AUSSICHTS- UND BEOBACHTUNGSTURM RÜDIGDORFER SCHWEIZ
Im vergangenen Jahr wurde der Aussichtsturm nordwestlich von Rüdigsdorf eröffnet.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Nordwestlich von Rüdigsdorf in Richtung Harzungen steht der elf Meter hohe Aussichts- und Beobachtungsturm, der durch den Landschaftspflegeverband Südharz-Kyffhäuser im April 2024 eingeweiht wurde. In dessen Mitte führt eine Treppe auf zwei Ebenen. Flankiert wird der Aufstieg mit Schautafeln und Wissenswerten, die zum Entdecken einladen. Vom Turmplateau bietet sich ein malerischer Blick auf die Kulturlandschaft des Südharzer Gipskarstes. Am Standort selbst kreuzen sich der Karstwanderweg und der Südharzer Dampfloksteig.

  • Wo? Rüdigsdorf, Wanderweg nördlich in Richtung Harzungen folgen
  • Öffnungszeiten: durchgehend
  • Kontakt: www.lpv-shkyf.de

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7. Osterfeuer im Südharz: Heiße Dorftradition

Vielerorts lodern am Osterwochenende wieder Feuer, die weithin sichtbar sind.
Vielerorts lodern am Osterwochenende wieder Feuer, die weithin sichtbar sind.© FUNKE Foto Services | Marco Kneise

Weithin sichtbar werden die Osterfeuer im Südharz am Osterwochenende wieder sein, wenn vielerorts die hoch aufgetürmten Holzstöße aus Baum und Strauchschnitt sich in Flammen verwandeln. Der Brauch ist in fast jedem Dorf üblich. Meist findet sogar ein Wettstreit um das höchste Feuer statt, sodass die Holzstapel in den Nächten vor Ostern bewacht werden. Zum Osterfeuer selbst trifft man sich dann in geselliger Runde zu Bier und Köstlichkeit vom Grill. Am Karsamstag wird unter anderem das Osterfeuer in Bleicherode, Heringen und Ilfeld entzündet. Am Ostersonntag lodern die Flammen beispielsweise in Auleben, Hamma, Niedersachswerfen, Urbach und Windehausen

  • Wo? In fast jedem Südharzer Dorf
  • Öffnungszeiten: meist ab 17 Uhr
  • Kontakt: meist über die örtliche Feuerwehr

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